Wohnortnahe Förderung

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Mit dem obligatorischen Spatenstich wurde jetzt der Startschuss für den Bau der ergänzenden Werkstatt in Sonthofen begonnen. Unser Foto zeigt von links: Herbert Hames (Verwaltungsrat), Christina Gekeler (Architekturbüro Maucher + Höss), Joachim Wawersich (Verwaltungsrat), Ursula Schlegel (Kfm. Verwaltung, AW), Klaus Meyer (Verwaltungsratsvorsitzender), Sandra Stöckle (Lebenshilfe südlicher Landkreis Oberallgäu), Michael Hauke (Geschäftsführer AW), Gabriele Menzinger (Assistenz Geschäftsführer, AW) Marlene Martin (Werkstattrat AW), Bernhard Schmidt (Verwaltungsrat), Roland Lowinger (Prokurist und Werkstattleiter der Sonthofener AW-Einrichtung).

Sonthofen – Lange hat es gedauert, jetzt setzten Vertreter der Allgäuer Werkstätten zusammen mit geladenen Gästen den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau der neuen Einrichtung mit 18 Werkstatt- und zwölf Förderstättenplätzen, gleich neben der  Werkstatt für Menschen mit Behinderung.

Der Neubau soll bereits bis November fertiggestellt sein. Mit einem Tag der offenen Tür im Frühjahr 2014 wird die neue ergänzende Werkstatt in Sonthofen an der Eisenschmelze 25a dann der Öffentlichkeit präsentiert. Die Werkstatt Sonthofen ist – bisher - ausgelegt für 120 Plätze. Montage, Schreinerei, Metallbearbeitung und Wäscherei gehören schwerpunktmäßig zu den Arbeitsbereichen der WfbM. 

Die Gesamtinvestitionssumme für das neueste Projekt beläuft sich brutto auf 2,4 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt durch den Freistaat Bayern, die Bundesagentur für Arbeit, Bezirk Schwaben. Rund 40 Prozent der Kosten allerdings müssen als Eigenmittel von der Allgäuer Werkstätten GmbH aufgebracht werden. 

Den Grund für den Ergänzungsbau hatten die Verantwortlichen der Allgäuer Werkstätten in den vergangenen Jahren immer wieder betont: „Es kann nicht sein, dass ein schwerstbehinderter Mensch fast länger für An- und Abfahrt zur Förderstätte braucht, als sein Aufenthalt dort dauert. Gerade im Winter sind die Menschen mit schwersten körperlichen Einschränkungen im südlichen Landkreis durch die langen Fahrzeiten extrem belastet“, erinnerte Geschäftsführer Michael Hauke beim Spatenstich. 

Entlastet wird mit dem Neubau der Förderstätte in Sonthofen auch die Kemptener Förderstätte am Eggener Berg. Sie stößt derzeit an ihre Aufnahmekapazitäten.

mori

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