Großes Engagement

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Die Mitglieder der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Sonthofen freuen sich über die Scheckübergabe durch den ersten Bürgermeister Sonthofens, Christian Wilhelm (hinten links) an Lorena Buchelt vom Kaule e.V. (vorne links) und an Monika Theuring, Doris Blanz und Dorothea Steger vom Hospizverein (vorne von rechts).

Sonthofen – Auf Vorschlag der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Sonthofen konnte der erste Bürgermeister Christian Wilhelm je einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro an den Hospizverein Kempten-Oberallgäu e.V. und an den Verein Kaule e.V. überreichen.

Die Spenden resultieren aus der großen Spendenbereitschaft der Aussteller und auf das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer – zum Beispiel in der Cafeteria und beim Fairetrade-Frühstück – beim 5. Sonthofer Bio-Regional-Faire-Markt.

Bürgermeister Wilhelm dankte den Vereinen für ihr großes Engagement und hoffte, dass die kleine Spende sie in ihrer großartigen Arbeit etwas voranbringen möge. Der Hospizverein Kempten-Oberallgäu leiste bekanntermaßen einen wichtigen Beitrag für die Bürger im Oberallgäu in einer schweren Lebensphase. Es sei erklärtes Ziel, erläuterten Monika Theuring und Dorothea Steger vom Hospizverein, auf Wunsch jeden Menschen bis zuletzt zu begleiten. Die hospizliche Begleitung durch über 100 Hospizbegleiter erfolge stationär, aber auch ambulant. Da der Bedarf an Begleitung weiter steigen werde, seien sie dankbar für jede Unterstützung, personell wie finanziell.

„1.000 Euro sind in Nepal sicher sehr viel Geld, für das sie eine gute Verwendung haben werden“, meinte Bürgermeister Wilhelm bei der Scheckübergabe an Lorena Buchelt vom Kaule e.V. Diese freute sich und stellte den relativ unbekannten Verein vor. Der gemeinnützige Verein Kaule e.V. sei als eine Gesellschaft für sozial nachhaltige Agrar-Projekte gegründet worden mit dem Ziel, landwirtschaftliche Projekte in Entwicklungsländern zu fördern. Das Projekt im nepalesischen Kaule werde durch den Verein sowohl finanziell als auch tatkräftig vor Ort unterstützt. Die Spende werde in Kaule eine gute und nachhaltige Verwendung finden in Form von „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekten wie beispielsweise beim Aufbau einer Bienen- und Fischzucht, beim Aufbau einer Solartrocknung für Zitronengras oder bei Bau und Nutzung von Kompost-Toiletten. Lorena Buchelt habe großes Vertrauen in die Projektleiterin vor Ort und sei sich sicher, dass diese für nepalesische Verhältnisse große Spende dort Großes bewirken werde.

Hans Ehrenfeld

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