4000 Euro für "Akamasoa" erlaufen

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Sonthofen – 140 Läufer, 2660 Runden, eine Spendensumme in Höhe von 4000 Euro – das ist das Ergebnis der vierten Auflage von „Mir raised für dia, dias id so guad hend“, dem Spendenlauf für die „Müllkinder von Madagaskar“ am Sonntag in Sonthofen.

„Es war eine tolle familiäre Veranstaltung mit einem super Ergebnis. Wir würden uns freuen wenn nächstes Jahr noch mehr kleine und große Läufer an den Start gehen würden“, so das Fazit von Andy Brittain, der mit seiner Frau Rabea und dem Verein „Madagaskar und Wir e.V.“ bereits zum vierten Mal den Spendenlauf „Mir raised für dia, dias id so guad hend“ organisiert hatte. 

Für jede gelaufene Runde zahlten die Läufer 50 Cent in den Spendentopf. Die gesamte Summe, in diesem Jahr knapp über 4000 Euro, gehen an Pater Pedro Opeka für die „‚Müllkinder“ und das Projekt Akamasoa in Madagaskar. Auch der verregnete Sonntagvormittag hatte die fleißigen Läufer nicht von ihren Runden abhalten können. Von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr wurde gelaufen. Insgesamt 2660 Runden à 680 Meter – rund um die Markthalle – sammelten die 140 Läuferinnen und Läufer im Laufe des Tages. 

Unterstützt wurden sie von rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauern, die nebenbei noch gemütlich ratschen, essen und trinken konnten. In der Markthalle sorgte die Band „Frank You“ mit ihrem Acoustic Rock für Stimmung, und die Kleinen konnten sich auf der Hüpfburg austoben. Neben einer Tombola mit tollen Gewinnen gab es zum Abschluss der Veranstaltung noch eine kleine „Siegerehrung“ für die Läufer mit den meisten Runden. 

Zum „Hero of the Day“ kürten die Veranstalter Ben-Luca Tschage, der mit seinen gerade einmal 6 Jahren 30 Runden in der Familienwertung gelaufen war. Bei den Männern lief Andreas Ländle aus Immenstadt die meisten Runden (114), knapp gefolgt von Rainer Wölkering mit 112 Runden und Sven Mehrer mit 90 Runden. Die fleißigsten Frauen waren Petra Schanz (64 Runden), Alex Schäfer (60 Runden) und Conny Köttle (38 Runden). Bei den Kindern, die nicht in der Familienwertung starteten, lief Klara Schröttle mit 28 Runden die längste Strecke, Konstantin Schröttle nur knapp weniger (25 Runden), und Mia Cecco lief 5 Runden. In der Familienwertung siegten „Die Hindelanger“ mit 100 gelaufenen Runden, gefolgt von den „Vampiren“ mit 65 Runden und den „Krümelmonstern“. Die Kategorie Firma/Team wurde dominiert von „ChickenRun“ mit 178 Runden, es folgten „Wir holen die meisten Runden“ mit 143 Runden und „Bergschön & Friends“ mit 126 Runden.

Weitere Informationen zum Spendenlauf und zum Verein "Madagaskar und wir e.V.".

Spendenlauf für Madagaskar

eva

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