Spendenrekord bei der Cäcilienmesse

Die erfolgreiche Rekordjagd bei der Cäcilienmesse freute Siegfried Bellot (von links) von der IG Tracht, Quirin Uth von den „Uth Büebe“, Pfarrer Karl-Bert Matthias, Landrat Gebhard Kaiser vom AHF, Armin Kling, Vorsitzender der IG Tracht Oberallgäu, und Harald Glinka von den Alphornbläsern Altstädten. Foto: Josef Gutsmiedl

Die traditionelle „Cäcilienmesse“ mit musikalischer Begleitung durch Volksmusikgruppen beschließt Ende November regelmäßig die Reihe der Veranstaltungen der Euregio via salina. Im Rahmen der Messe wurden auch heuer Spenden gesammelt. Der Erlös in der Rekordhöhe von 5370 Euro kommt dem Allgäuer Hilfsfonds AHF zugute.

Diesmal bildete die Cäcilienmesse in der Pfarrkirche Bad Hindelang den Abschluss eines weiteren Festivaljahres. Im Rahmen des 7. Euregio Musikfestivals waren mehr als 40 Konzerte in der Region veranstaltet worden. Vielfach wurde der Erlös der Benefizkonzerte caritativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Die „Cäcilienmesse“, die von einem kurzen Benefizkonzert ergänzt wird, widmet ihren Spendenerlös dem Allgäuer Hilfsfonds. Diesmal war es die Rekordsumme von 5370 Euro, die die Besucher der Messe spendeten. Siegfried Bellot von der IG Tracht Oberallgäu wählte einmal mehr die optimale Besetzung für die Begleitung des Gottesdienstes und das anschließende kleine Konzert aus: die Uth Büebe aus Obermaiselstein, die Alphornbläser Altstädten, das Ostrachtaler Gitarrenduo und die Jodlergruppe Vorderburg. Bellot steckt zusammen mit Euregio-Projektleiter Simon Gehring schon in der Planung für die nächste Auflage der beliebten Messe. Die IG Tracht begleite die traditionelle Veranstaltung sehr gerne, meinte Armin Kling, der Vorsitzende der IG Tracht Oberallgäu. Für eine „Idealbesetzung“ hält Kling Pfarrer Karl-Bert Matthias, der die Cäcilienmesse zelebriert. Dessen Art sei es, die manchen Besucher des Gottesdienstes anrege, doch reichlich zu geben, meinte Kling. Die Messe zu Ehren der Heiligen Cäcilie, der Schutzpatronin aller Musikanten, sei in Bad Hindelang „am richtigen Ort“. Das konnte Pfarrer Matthias anlässlich der Spendenübergabe an den Allgäuer Hilfsfonds nur bestätigen. „Ich erhalte immer wieder Anfragen, ob die Cäcilienmesse in unserer Kirche stattfindet.“ Anrufe aus der Kemptener und Ulmer Gegend gingen bei ihm ein, sagte Matthias. Die Cäcilienmesse sei ein Höhepunkt des Christkönigsfestes am letzen Sonntag im November. Als sportliche „Zielvorgabe“ hatte der Pfarrer im Gottesdienst die Vorjahresmarke angepeilt, die schon die Summe von 5000 Euro übertroffen hatte. Offenbar eine „Erinnerung“ an die Gottesdienstbesucher - diesmal wurde die Messlatte mit 5370 Euro übersprungen. „Eine Zahl, die uns freut und überrrascht“, so Gebhard Kasier, Vorsitzender des Allgäuer Hilfsfonds. „Wir setzen das Geld des Hilfsfonds schnell und unbürokratisch für Betroffene in der Region ein.“

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