Auf dem Sprung ins Finale – ERC muss am Freitag gewinnen

ERC-Kapitän Björn Friedl, hier beim Bully, will mit seinem Team unbedingt ins Finale einziehen. Foto: Peter Fischer

Das Halbfinale der beiden besten Mannschaften der Eishockey-Bayernliga, ERC Sonthofen und ERV Schweinfurt, geht am Freitag vielleicht schon in die entscheidende Phase. Dabei steht der ERC unter gehörigem Druck, denn im Hinspiel am Sonntag musste man eine empfindliche 2:6-Schlappe einstecken. Doch mit einem Heimsieg am Freitag (Spielbeginn um 20 Uhr) wären die Karten neu gemischt und es gäbe ein Entscheidungsspiel am Sonntag in Schweinfurt.

In Schweinfurt begann das Match ganz nach den Vorstellungen des ERC, denn schon in der ersten Minute konnte man in Führung gehen. Doch Schweinfurt zog noch im ersten Drittel auf 3:1 davon und baute im Laufe des Spiels die Führung auf 5:1 aus. Der ERC kam nicht mehr heran und muss nun am Freitag unbedingt gewinnen, um das entscheidende dritte Spiel zu erzwingen. Schweinfurt ist hochkarätig besetzt und hat schon zu Beginn der Saison den Aufstieg in die Oberliga als Saisonziel angegeben. Hierfür wurde auch der Kader hochkarätig zusammengestellt, denn mit Nemirovsky, Filobok, Juhasz, Feuerfeil und Koskinen hat man viele torgefährliche Stürmer aufzubieten. Vor dem starken Goalie Dirksen steht eine Abwehr aus erprobten Bayernligacracks, die die wenigsten Gegentore der ganzen Bayernliga kassierte. Der ERC muss am Freitag über die ganze Spielzeit eine konzentrierte Leistung bringen, um das Halbfinale mit einem Heimsieg ausgeglichen zu gestalten. Mit den eigenen Fans im Rücken ist dies dem Team um das Trainergespann Waibel aber zuzutrauen, denn nach der erfolgreichen Saison streben alle nach Höherem und das heißt eindeutig: Finale.

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