Neue Reihe "Digitalisierung und Marketing": Tipps für‘s Online-Marketing

Gesucht & gefunden

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Die meisten Nutzer suchen heutzutage per Smartphone im Internet. Deshalb ist es wichtig, dass Webseiten auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar und bedienbar sind.

In unserer Reihe „Digitalisierung und Marketing“ gibt unser Freier Mitarbeiter Björn Ahrndt Tipps, wie Unternehmen das Internet ideal nutzen können. Heute: „Gesucht & Gefunden“ – wie kann ich mit einfachen Mitteln sicherstellen, dass mein Unternehmen bei regionalen Suchen gefunden wird?

Digitalisierung ist ein Thema, das aktuell in allen Medien und in aller Munde ist. Jeder spricht von sozialen Netzwerken oder Online-Shops, von Kundenbindung im World Wide Web und virtuellen Verkaufsräumen. Viele vernachlässigen dabei jedoch bereits die grundsätzlichen Dinge. Und das fängt bei der Auffindbarkeit an.

Viele Suchen finden heute im Internet statt. Dazu zählt die Suche nach allgemeinen Informationen genauso wie die nach Zimmern, Produkten oder Dienstleistungen. Das gilt auch für die Suche auf regionaler Ebene. Allzuoft findet man gerade dort mangelhafte bis gar keine Suchergebnisse. Will man mit seinen Leistungen im Internet gefunden werden, so ist die eigene Webseite als Visitenkarte unabdingbar. Hier müssen wichtige Infos wie Kontaktdaten, der Umfang der angebotenen Leistungen, aber auch Öffnungszeiten unbedingt schnell abrufbar sein.

Aber beginnen wir noch einen Schritt vorher: Die Suchanfrage beim größten Suchmaschinenanbieter „Google“. Bei regionalen Suchen geben Nutzer den Ortsnamen, in dem ein Geschäft, ein Restaurant oder eine Unterkunft gesucht wird, mit in die Suche ein. „Zahnarzt in Sont­hofen“ oder „Friseur in Sont­hofen“. Was nun angezeigt wird, sind Ergebnisse, die Google in seinem eigenen Kartendienst „Maps“ gespeichert hat. Das geschieht durch die Ortsangabe in der Suchanfrage. Erst im Anschluss an diese Auflistung werden die Suchergebnisse angezeigt, die Google anhand der Webseiten-Informationen eines Geschäfts identifiziert hat.

Was viele nicht wissen: Google-Maps-Einträge sind kostenfrei und können, zum Beispiel durch einen Ladenbesitzer, selbst erstellt werden. Die Anmeldung dazu erfolgt auf www.google.de/business. Neben den wichtigen Kontaktinformationen können hier bereits Ladenöffnungszeiten, der Link zur eigenen Webseite, aber auch Bilder hinterlegt werden. Je attraktiver und informativer, desto besser für den Suchenden und somit für das Geschäft. Macht man die Probe aufs Exempel, so findet man in vielen Branchen keine oder nur unvollständige Einträge. Das ist aber letztlich auch eine Chance für diejenigen, die über einen solchen Eintrag verfügen. Alleine eine fehlende Telefonnummer kann ausschlaggebend für Erfolg und Misserfolg sein.

Im nächsten Schritt ist, gerade bei umfangreichen Dienstleistungen, eine eigene Webseite von größter Wichtigkeit. Hier können zusätzlich auch persönliche Informationen zur eigenen Person, zu Referenzen, aber beispielsweise auch zu speziellen Aktionen dargestellt werden. Außerdem kann man mit weiteren Bildern und Erklärungen Emotionen transportieren. Doch Vorsicht: Wie im wahren Leben gilt, dass Authentizität und Transparenz entscheidend sind. Außerdem sollten aktuelle Informationen auch tatsächlich aktuell sein. Die Schließzeiten zu Ostern haben im Herbst nichts mehr auf der Webseite zu suchen.

Wie alle technischen Geräte sollten auch Webseiten in technischer Hinsicht auf einem aktuellen Stand sein. Neben dem eingangs beschriebenen Suchverhalten haben dabei auch die „Systeme“, mit denen Kunden heutzutage suchen, einen entscheidenden Einfluss auf ein puristisches oder eben negatives Ergebnis. Der größte Teil aller Suchen wird heute auf sogenannten Smartphones ausgeführt. Das bedeutet, dass die Darstellung einer Webseite auf kleinen Monitoren stattfindet. Man spricht dabei vom sogenannten „Responsive Design“. Das bedeutet, dass die Webseite die Größe des Bildschirms,, auf dem sie dargestellt wird, erkennt und ihr Aussehen entsprechend abändert, so dass Texte gut lesbar und die Bedienung der Webseite einfach ist. Ältere Webseiten sind darauf oft nicht mehr ausgelegt. Eine schlechte Darstellung lässt den Suchenden jedoch schnell „abspringen“ und zu einem anderen, besseren Suchergebnis wechseln.

Wer digital erfolgreich sein möchte, muss also zunächst gefunden werden. Bei regionalen Angeboten prüfen Sie zunächst, ob Sie über einen vollständigen „Business-Eintrag“ bei Google verfügen. Außerdem sollten Sie sich Ihre Webseite nicht nur auf dem PC, sondern auch auf einem Tablet und Smartphone ansehen und sicher stellen, dass alles korrekt dargestellt wird.

Über den Autor 

Björn Ahrndt ist Freier Mitarbeiter beim Kreisboten. Hauptberuflich beschäftigt sich der gelernte Informatikkaufmann und Produktmanager mit dem Thema Marketing. Mit seiner Firma AllgäuPix unterstützt und berät er Unternehmen hinsichtlich Webseiten und Fotografie in Ihrer digitalen und analogen Außendarstellung. Darüberhinaus betreibt er mit „Bergtouren im Allgäu“ einen erfolgreichen Outdoor-Blog.

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