FCS stoppt die Talfahrt

Nervenstärke und den besseren „Torriecher" zeichnete den 1. FC Sonthofen bei seinem 3:2-Heimsieg gegen den Tabellendritten SC Fürstenfeldbruck aus. Nach sechs Niederlagen in Serie schaffte der FCS die Wende.

Es war eine Energieleistung der Hausherren, die sich mit einem eisernen Siegeswillen gegen die Spielkultur der Gäste stemmten und in der entscheidenden Phase, als die Partie zu kippen drohte, die richtige Antwort parat hatten. Die Oberallgäuer begannen stark. Sie waren vor dem gegnerischen Tor das effektivere Team. Bereits in der siebten Minute konnte Jörg ihre erste Möglichkeit zur Führung nutzen. Der pfeilschnelle Penz hatte sich zuvor auf dem rechten Flügel durchgespielt und den mitgelaufenen Torjäger mustergültig bedient. Nach diesem Treffer zogen sich die Hausherren aber zu weit zurück. Sie kamen immer mehr unter Druck. Zudem stand ihnen das Glück des Tüchtigen zur Seite, dass Schmid bis zur Pause einmal knapp vorbei zielte und zweimal an FC-Schlussmann Liebherr scheiterte. Der Ausgleich schien aber nur noch eine Frage der Zeit zu sein. In der 50. Minute war es dann passiert. Im Anschluss an eine Ecke gelang Schmid mit dem Kopf das 1:1. Die Hausherren behielten die Nerven und rappelten sich wieder auf. In dieser entscheidenden Phase des Spiels stemmten sie sich dagegen. Sie suchten ihr Heil in der offensive und kamen kurze Zeit später prompt wieder über die Flügel zum Erfolg. Diesmal war es Stumpf der auf der linken Seite geschickt wurde. Seinen Pass verwertete Penz zur erneuten Führung. Die Vorentscheidung fiel in der 72. Minute durch ein Eigentor von Michael Schien. Als der Gästespieler versucht hatte eine scharfe Hereingabe von Stumpf zu klären, war der Ball zum 3:1 im eigenen Netz gelandet. In der Schlußphase verkürzte Schien nach Zuspiel von Lippert aus 22 Metern noch auf 3:2 und Jörg verpasste es auf der Gegenseite mit einem Heber auf das Gästetor den alten Abstand wieder her zu stellen. Am Samstag, 17. Oktober, muß der 1. FC Sonthofen auswärts um 14.00 Uhr gegen den starken Aufsteiger VfB Eichstätt Farbe bekennen. Beim Tabellenzweiten wird es sich zeigen, ob die Oberallgäuer stark genug sind, Paroli zu bieten. Auch die zweite Mannschaft der Kreisstädter ist in der Bezirksliga-Süd nach der Punktspielpause wieder im Einsatz. Da steht am Sonntag 18. Oktober, um 15 Uhr das Spiel in Fellheim auf dem Programm. Das Team von Trainer Dieter Walther wird sich gegenüber dem 3:2-Testspielerfolg gegen den TSV Kottern II kräftig steigern müssen.

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