Dicke Brocken im Plan

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Gut voran kommt der Brückenneubau bei Burgberg. Mitte Mai soll mit dem zweiten Vorschub der Stahlkonstruktion die Blaichacher Seite erreicht werden.

Der Landkreis hat rund 275 Kilometer Kreisstraßen und etwa 150 Brücken zu unterhalten. Um diese Bauwerke in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten, sind regelmäßig zum Teil umfangreiche Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten erforderlich.

In diesem Jahr werden die Arbeiten an einigen größeren Baustellen im Landkreis Oberallgäu fortgeführt. Zu den „dicken Brocken“ gehören dabei die Fortführung des Bauabschnittes VIII an der Riedbergpass-Straße, der weitere Ausbau der Kreisstraße OA 29 mit Brückenneubau bei Blaichach, sowie die Umfahrung Betzigau.

„Auf der Zielgeraden“ befinde man sich bei der Umfahrung Betzigau, erläuterte der Chef der Kreistiefbau-Verwaltung, Christoph Wipper, den Sachstand in der jüngsten Sitzung des Kreis-Bauausschusses. Zur Jahresmitte werde die komplette Ortsumfahrung von Betzigau mit Gesamtkosten in Höhe von rund 18 Millionen Euro nach fünf Jahren Bauzeit abgeschlossen. Im Zuge einer sogenannten Schlussinstandsetzung werden noch kleinere Sanierungsarbeiten an den Kreisstraßen OA 18 und OA 23 durchgeführt. Diese beiden Straßen werden dann zu Gemeindestraße herabgestuft. „In einem ordentlichen Zustand“, wie Wipper bemerkte.

Auch an der Riedbergpass-Straße wird sich heuer wieder etwas tun: Ein 300 Meter langes Steilstück wird „entschärft“ und verkehrssicherer gemacht. In dem „sehr schwierigen Gelände“ müsse man für den laufenden Meter Kosten in Höhe von etwa 10 000 Euro veranschlagen, unterstrich Christoph Wipper. Mithin würden hier rund 3,7 Milionen Euro investiert. Derzeit sind bereits abschließende Arbeiten im Ortsbereich von Obermaiselstein im Gang.

Auf vollen Touren läuft auch der Brückenbau im Zuge der Erneuerung der Kreisstraße OA 29 zwischen Blaichach und Burgberg weiter. Nach dem ersten Brückenschub Mitte März wird für Mitte Mai mit dem zweiten Vorschub der Stahbaukonstruktion gerechnet. Ab Ende Mai können die Betonarbeiten vorbereitet werden. „Dank der tollen Arbeit der beteiligten Firmen liegen wir im vorgesehenen Zeitplan“, so Wipper. Für Ende des Jahres rechne er mit der Verkehrsfreigabe, gegebenenfalls mit gewissen Einschränkungen. Im Frühsommer sollen die Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt von Burgberg beginnen.

gts

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