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Strecke Kempten – Memmingen: Bahn macht Fahrplanänderung rückgängig

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Zugstrecke Kempten – Memmingen
Die Bahn rudert zurück: Ab Montag, 7. März, gilt wieder der frühere Fahrplan, der die Taktlücke auf der Strecke Kempten – Memmingen schließt. © Josef Gutsmiedl

Allgäu – Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) kehrt auf der Linie RE 75 zwischen Memmingen und Kempten weitgehend zum früheren Fahrplan zurück.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hat auf Bitten aus der Region reagiert und kehrt auf der Linie RE 75 zwischen Memmingen und Kempten weitgehend zum früheren Fahrplan zurück, der bis Mitte Dezember 2021 gültig war. Die Änderungen treten ab 7. März in Kraft.

Die Züge von DB Regio halten dann wieder zu den gewohnten Zeiten in Bad Grönenbach und Kempten-Ost. Der Landkreis Unterallgäu, die Stadt Kempten und die Gemeinden Wolfertschwenden und Bad Grönenbach begrüßen die schnelle Anpassung des Fahrplans.

Taktlücke in Bad Grönenbach

Hintergrund der Änderung im Dezember war eine Verschiebung des Fahrplans zwischen Memmingen und Kempten um eine Stunde, um Fahrgästen aus Dietmannsried in Memmingen Anschlüsse an den Eurocity Express (ECE) München – Zürich zu ermöglichen. Dadurch entstand eine dreistündige Angebotslücke in Bad Grönenbach am Nachmittag.

Rückmeldungen von Fahrgästen und kommunalen Vertretern haben ergeben, dass es eine klare Präferenz für die Wiederherstellung des alten Fahrplans gibt, um diese Taktlücke in Bad Grönenbach zu vermeiden.

Auch Fahrgäste aus Kempten-Ost können nun wieder zu den gewohnten Zeiten zusteigen. Dagegen stufte die Region die Bedeutung der Anschlüsse an die ECE-Linie als nachrangig ein. Als Ersatz bestehen künftig in Memmingen Umsteigemöglichkeiten zur etwas langsameren Linie RE 96 München – Lindau, die auch an verschiedenen Zwischenstationen hält.

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