Bericht der Bergwacht Oberstaufen

Tödlicher Absturz am Hädrich – weiterer Absturz bei den Buchenegger Wasserfällen

Bergung mit dem Helikopter eines verletzten Wanderers
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Einsatz der Bergwacht Oberstaufen: Taubergung an den Buchenegger Wasserfällen

Am Sonntag ist ein 22-jähriger Wanderer am Hädrich tödlich abgestürzt. Der junge Mann war zu einer Bergtour von der Hochgratbahn-Talstation gestartet und wollte sich mit einer Bekannten am Hädrich treffen. Am Montag musste die Bergwacht zu weiteren Einsätzen ausrücken.

Nachdem am Sonntag ein Wanderer nicht zur vereinbarten Uhrzeit am Hädrich eintraf, machte sich seine Bekannte Sorgen und alarmierte die Polizei. Die Bergwacht Oberstaufen rückte schließlich am Sonntagabend zur Vermisstensuche aus. Der Mann hatte sich von unterwegs bei seiner Bekannten telefonisch gemeldet, um sein baldiges Eintreffen anzukündigen. Mit dieser Information konnte die Bergwacht den Suchbereich eingrenzen und konzentriert suchen. Nach zweieinhalbstündiger Suche wurde der junge Mann von einer Suchmannschaft aufgefunden. Er war über steiles und felsiges Gelände ca. 150 Meter abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Im Einsatz waren 21 Bergwachtmänner der Bergwacht Oberstaufen, 12 Bergrettungsleute der Bergrettung Hittisau, das Bergwacht-Technik-Fahrzeug mit drei Mann, der Polizeihubschrauber „Edelweiß“ und sieben Alpin-Polizisten. Die Lawinenhundestaffel war ebenfalls alarmiert – kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Zu einem weiteren Absturz kam es am Montag bei den Buchenegger Wasserfällen.

Einsatz der Bergwacht Oberstaufen

Bei einer Wanderung zu den Buchenegger Wasserfällen ist eine 30-jährige Frau am Montag auf dem vereisten Steig ausgerutscht und ca. 50 Meter über steiles und felsiges Gelände abgestürzt. Ihr Ehemann setzte sofort einen Notruf ab. Der alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 17“ setzte mittels Bergetau einen Bergretter und den Notarzt direkt an der Absturzstelle ab. Wegen den dort herrschenden eisigen Temperaturen wurde die schwerverletzte Frau zuerst nur notversorgt. Danach wurde die Wanderin zu einem Zwischenlandeplatz geflogen und medizinisch versorgt bevor sie dann ins Immenstädter Krankenhaus geflogen wurde. Im Einsatz waren zehn Bergwachtmänner der Bergwacht Oberstaufen sowie der Rettungshubschrauber „Christoph 17“.

Noch während das Material gesäubert und aufgeräumt wurde erfolgte eine weitere Alarmierung

Am Hochsiedellift im Hündlegebiet erlitt ein Arbeiter einen internistischen Notfall. Da einige Bergwachtmänner noch unterwegs waren, konnten diese schnell den Einsatzort erreichen. Medizinisch wurden sie vom gerade freigewordenen Rettungshubschrauber „Christoph 17“ unterstützt. Dieser nahm den Arbeiter nach der Erstversorgung mit und brachte ihn ebenfalls in das Immenstädter Krankenhaus.

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