Tourismus im Allgäu: Keine Spur von einem »Goldenen Herbst«

Auf dramatischer Talfahrt

Allgäu See
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Auch der Allgäu-Tourismus leidet unter den Auswirkungen der Pandemie.

Allgäu – Deutliche Verluste für Bayerns Tourismus im Oktober: Durchweg alle Regierungsbezirke und Betriebsarten verzeichnen Minus bei Gästeankünften und Übernachtungen. Das zeigt die jüngste Monatserhebung für den Tourismus des Bayerischen Landesamtes für Statistik auf.

Die bayerischen Beherbergungsbetriebe spüren die erneuten Einschränkungen aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen im Oktober 2020 deutlich. Das Bayerische Landesamt für Statistik meldet nach vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus für Oktober 1,9 Millionen Gästeankünfte und 6,3 Millionen Übernachtungen für die 11 481 geöffneten Beherbergungsbetriebe*) Bayerns.

Damit liegen die Werte wieder spürbar stärker als noch im September unter den erhobenen Daten des Vorjahresmonats (Gästeankünfte: -47,4 Prozent; Übernachtungen: -32,9 Prozent).

Im Oktober meldeten die 11 481 geöffneten Beherbergungsbetriebe*) Bayerns rund 1,9 Millionen Gästeankünfte und knapp 6,3 Millionen Übernachtungen, wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den nun vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mitteilt. Damit waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie – speziell das zeitweise Beherbergungsverbot für Gäste aus Hotspots und Risikogebieten vom 8. bis 16. Oktober in Bayern – nun wieder deutlicher als noch im September spürbar: Die Gästeankünfte lagen 47,4 Prozent, die Übernachtungen 32,9 Prozent unter den Werten von Oktober 2019. Die Gästezahlen aus dem Ausland nahmen dabei erwartungsgemäß deutlich stärker ab (Gästeankünfte: -79,7 Prozent; Übernachtungen: -72,4 Prozent), als die der Gäste aus dem Inland (Gästeankünfte: -37,9 Prozent; Übernachtungen: -23,5 Prozent).

Durchweg alle Betriebsarten lagen sowohl im Oktober, als auch im Jahreszeitraum von Januar – Oktober 2020 bei Gästeankünften und Übernachtungen unter den jeweiligen Vorjahreswerten. Bis auf die Werte der Campingplätze (Gästeankünfte: -7,9 Prozent; Übernachtungen: -3,0 Prozent) und der Ferienzentren, -häuser, -wohnungen (Gästeankünfte: -14,8 Prozent; Übernachtungen: -1,1 Prozent) lagen bei allen anderen Betriebsarten beide Veränderungsraten im zweistelligen negativen Bereich. Besonders betroffen waren die Jugendherbergen und Hütten mit 72,4 Prozent weniger Gästeankünften und 67,9 Prozent weniger Übernachtungen als noch im Oktober 2019.

*) Geöffnete Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffnete Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen

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