Nach 100 Tagen gut eingelebt

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Präsente für das neue Büro - von links Kreissprecherin Elfriede Roth, MdL Ulli Leiner, Landratskandidatin Ulrike Hitzler und Bürgermeisterkandidatin Ingrid Fischer.

Immenstadt - Ein kleines Freudenfest für die Oberallgäuer Grünen: Nach gut 100 Tagen im Landtag eröffnete der Landtagsabgeordnete Ulli Leiner nun offiziell sein Regionalbüro in Immenstadt – zentral am Kirchplatz 1 gelegen.

Leiner war nach dem Tod von Adi Sprinkart nachnominiert und im Oktober letzten Jahres unverhofft vom letzten Listenplatz auf Platz 3 vorgewählt worden. Was den Einzug in den Landtag bedeutete. 

In den neuen Arbeitsräumen stehen die beiden persönlichen Mitarbeiter Petra Deil und Heinz Möschel als Ansprechpartner für die Anliegen und Fragen der Bürger zur Verfügung. Geöffnet ist das Büro Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. Termine können unter der Telefonnummer 08323/ 8049504 vereinbart werden. 

Der Abgeordnete zog eine kurze positive Bilanz seiner ersten 100 Tage in der neuen Rolle und Umgebung. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses und Sprecher der Grünen-Fraktion für Gesundheit und Pflege sowie tourismuspolitischer Sprecher. Die Einarbeitung sei ihm nicht besonders schwer gefallen, da er viele Abläufe aus Gesprächen mit seinem Freund Adi Sprinkart kannte. Und auch mit Thomas Gehring hat er einen erfahrenen Kollegen aus dem Allgäu an seiner Seite. 

„Die Landwirtschaftspolitik hat nicht gewartet bis ich mich eingearbeitet habe”, so Leiner. Gleich zu Beginn galt es einen Dringlichkeitsantrag zur EU-Agrarreform zu stellen, bei dem es um finanzielle Erleichterungen für die kleineren und mittleren Landwirtschaftsbetriebe ging. 

Sein wichtigstes Arbeitsfeld sieht er aktuell in der Gesundheit und der Pflege: „Ein Thema, wo es an allen Ecken brennt”. Die Ziegenhaltung hat der Biobauer aus Sulzberg inzwischen aus Zeitmangel schweren Herzens aufgegeben. Seine Flächen wird er aber weiter bewirtschaften und auch die Käseproduktion läuft – mit zugekaufter Milch – weiter. 

Das Oberallgäu sieht er mit zwei Bürgermeisterkandidatinnen (Ingrid Fischer in Sonthofen und Christine Rietzler in Haldenwang), mit der Landratskandidatin Ulrike Hitzler und vielen engagierten Menschen auf den Listen „für die Kommunalwahl sehr gut aufgestellt”. Landtagskollege Gehring sprach von der „höchsten Regionalbürodichte der Grünen in Bayern”. Nur knapp 30 Kilometer weiter betreibt er sein Büro in Kempten. 

Landrat Gebhard Kaiser wünschte Erfolg und lobte die gute Zusammenarbeit im Kreistag zwischen Schwarz und Grün. Zur Eröffnung gab es von den Parteifreunden allerlei Nützliches für das Büro. Für den Kreisvorstand überreichten Elfriede Roth, Ingrid Fischer und Ulrike Hitzler eine große Wanduhr und eine riesige Topfpflanze. „Damit du es immer pünktlich zu deinen Terminen schaffst”, so Roth. Und Fischer empfahl „bei Stress einfach mal die Füße hochlegen und auf die Pflanze schauen”.

Heinrich Bonert

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