Corona versalzt die Suppe

Umsatz im Gastgewerbe nach wie vor stark von Pandemie betroffen

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Noch nicht überm Berg sieht sich Bayerns Gastronomie, auch wenn der Sommer bislang „gut läuft“ und die Umsätze zugelegt haben.

Allgäu – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatsstatistik im Gastgewerbe berichtet, verringerte sich der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2020 gegenüber Juli 2019 nominal um 24,5 Prozent und preisbereinigt um 28,9 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2020 stieg der Umsatz jedoch um 39,1 Prozent. Auch die Zahl der Beschäftigten nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab.

Von Januar bis Juli 2020 ging der nominale Umsatz des bayerischen Gastgewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,2 Prozent zurück (preisbereinigt: -38,0 Prozent).

Nach den im Bayerischen Landesamt für Statistik vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe nahm der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2020 gegenüber dem Juli 2019 nominal um 24,5 Prozent und real um 28,9 Prozent ab. Im Vergleich zum Juni 2020 wuchs der Umsatz um 39,1 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,2 Prozent zurück, im Vergleich zum Vormonat stieg sie um 5,0 Prozent.

Plus gegenüber Vormonat

In der Beherbergung sank der nominale Umsatz im Juli 2020 im Vergleich zum Juli 2019 um 27,6 Prozent (real: -30,5 Prozent). In der Gastronomie verringerte sich der nominale Umsatz um 22,4 Prozent (real: -27,7 Prozent). Im Vergleich zum Juni 2020 stieg der Umsatz in der Beherbergung um 52,1 Prozent und in der Gastronomie um 32,2 Prozent.

Während der nominale und der reale Umsatz der sechs weiteren Wirtschaftsgruppen des Gastgewerbes im Juli 2020 im Vergleich zum Juli 2019 jeweils abnahmen, stieg der Umsatz der Campingplätze nominal um 8,3 Prozent und real um 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2020 verzeichneten die Campingplätze ein Umsatzplus von 49,5 Prozent. Gegenüber dem Juni 2020 stieg auch der Umsatz der Hotellerie (+53,7 Prozent), der Ferienunterkünfte u.Ä. (+28,4 Prozent), der speisengeprägten Gastronomie (+34,7 Prozent), der Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister (+14,1 Prozent) und der getränkegeprägten Gastronomie (+27,4 Prozent). Der Umsatz der Sonstigen Beherbergungsstätten ging jedoch ebenfalls zurück (-22,7 Prozent).

In den ersten sieben Monaten 2020 verringerte sich der nominale Umsatz des bayerischen Gastgewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,2 Prozent (real: -38,0 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten nahm um 14,5 Prozent ab.

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