Mit Erfahrung und Herz

Ursula Schopp übernimmt Leitung der Johannis Kindertagesstätte

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Die neue Leiterin der Sonthofer Johannis Kindertagesstätte Ursula Schopp fühlt sich in „ihrer Kita“ wie dahoim. - Hier mit den Krippenkindern Mila und Kivans.

Sonthofen – Mit einem fast nahtlosen Übergang wurde der Leitungsposten in der Sonthofer Johannis Kindertagesstätte nach besetzt. Wenige Tage nach der Verabschiedung der Kita-Leiterin Hannelore Wersig (wir berichteten), übernahm ihre Nachfolgerin Ursula Schopp die Verantwortung für Kindertagesstätte in der Berghofer Straße mit insgesamt sieben Gruppen.

Ursula Schopp ist 59 Jahre alt, verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und wohnt in Legau im Unterallgäu. Die Erziehungspädagogin kann auf über 20 Jahre Berufserfahrung in der Leitung von Kindertagesstätten zurückgreifen. So leitete sie von 1997 bis 2013 in Oy-Mittelberg die drei-gruppige Kita „Vogelnest“ und anschließend bis 2019 die Kita „Regenbogen“ mit fünf Gruppen in Dietmannsried. Zuletzt war sie als mobile Reserve bei der katholischen Kirchenstiftung St. Simpert des Bistums Augsburg eingesetzt.

Sie hat sich in der kurzen Zeit bereits sehr gut in Sonthofen eingelebt. Ihr gefällt es richtig gut, vor allem, weil alle Kolleginnen ihr offen begegnet sind. So kann sie nach vier Wochen bereits sagen: „I fühl mi da scho wia dahoim!“

Als neue Leiterin der Johannis Kita, einer der größten Kindertagesstätten in Südbayern, hat sie sich zum Ziel gesetzt, den guten Ruf des Hauses zu erhalten und zu pflegen. Die Kinder und ihre Eltern sollen gerne zu ihr kommen und sich hier wohlfühlen, ebenso auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ihre größte Herausforderung ist die Größe des Teams. Hier gelte es für sie, die einzigartigen Fähigkeiten jedes Einzelnen zu erkennen und mit ihnen ein tolles Kollektiv zu bilden.

Für ihre berufliche Zukunft in Sonthofen wünscht sie sich: „Es soll so schön bleiben wie es angefangen hat, mit einem stets guten kollegialen Miteinander.“ Zudem hofft Ursula Schopp bis zu ihrer Zurruhesetzung hier zu bleiben, um damit auch beim geplanten Neubau der Johannis-Kita ihre in Oy-Mittelberg und Dietmannsried gesammelten Neubau-Erfahrungen erfolgreich einzubringen. „Damals in Dietmannsried bin ich gekommen und die Bagger kamen auch!“ Es wäre schön, den hierbei mitgestalten zu können, denn dann wäre wie in den anderen Kitas auch hier ein Stück von ihr enthalten.

Zuletzt sei aber auch ein Wunsch, dass die Corona-Einschränkungen bald ein Ende finden, „damit ich endlich wieder den Eltern gegenüber barrierefrei, also ohne Maske, begegnen kann.“ Corona ermögliche leider zu wenig Kontakt. Dabei sei Nähe und Zuwendung in der Erziehungsarbeit äußerst wichtig.

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