Verschmutzungen durch Hundekot

Ein "Häufchen"-Ärger in Immenstadt

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Symbolbild

Immenstadt – In der Verwaltung Immenstadt häufen sich die Beschwerden über Hundekot auf öffentlichen Flächen. Hundekot auf Bürgersteigen, Rad und Fußwegen, Spielplätzen, Plätzen und Grünanlagen sind nicht nur ein Ärgernis sondern auch gesundheitsschädlich. Mit diesen Verschmutzungen im Bereich öffentlicher Anlagen und Spielplätzen wird der städtische Reinigungsdienst sowie Landwirte täglich konfrontiert.

Wird beim Mäh- oder Erntevorgang Hundekot in das Heu oder die Grassilage eingemischt, besteht laut Bayer. Bauernverband das Risiko, dass Kühe und Schafe mit Krankheitserregern wie dem Hundebandwurm oder dem Einzeller Neospora Caninum infiziert werden. Diese könnten zum Beispiel bei Rindern zu Fehl- oder Totgeburten führen. Tückisch sei auch, dass befallene Tiere keine äußeren Krankheitszeichen zeigten. Landwirten sind seitens der EU strenge hygienerechtliche Vorschriften bei der Gewinnung von Lebensmitteln auferlegt. Ihre Einhaltung sei nicht sichergestellt, wenn Futtermittel verunreinigt seien. Im schlimmsten Fall könne das Weidefutter dann nicht verwertet werden.

Die Stadtverwaltung bittet deshalb alle Hundehalter die folgenden Verhaltensregeln zu beachten: 

  • Hunde niemals unbeaufsichtigt umher laufen lassen. 
  • Spielplätze meiden, auf denen Hunde prinzipiell nicht mitgeführt werden dürfen. 
  • Hundehalten sollten darauf achten, wo der Hund sein „Geschäft“ erledigt. Bürgersteige, öffentliche Wege, Plätze und Grünanlagen sind dafür tabu. Sollte der Hund dennoch an einer dieser Stellen sein Geschäft verrichten, sind die Hundehalter dazu verpflichtet, den Hundekot zu beseitigen. 
  • Wenn Halter diese Regeln nicht beachten, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. 
  • Hundekot ist Abfall und gehört in die Restmülltonne oder die dafür bereit gestellten Behälter.

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