Julian Stumm hat ein vielfältiges Aufgabengebiet

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Julian Stumm leitet bei den Johannitern im Allgäu die Sachgebiet Ausbildung und Flüchtlingshilfe.

Allgäu – „In meinem Job habe ich es täglich mit einem abwechslungsreichen und politisch aktuellen Tätigkeitsfeld zu tun. Die größte Herausforderung dabei ist die adäquate Reaktion auf die derzeitige uns ständig ändernde Flüchtlingssituation“, erklärt Julian Stumm.

Der 36-Jährige ist Sachgebietsleiter Ausbildung und Flüchtlingshilfe bei den Johannitern im Allgäu. Womit er sich dabei Tag für Tag beschäftigt, erklärt der Wahl-Ostallgäuer hier.

In seinem Beruf seien Flexibilität, Motivation und Standfestigkeit unerlässliche Eigenschaften, so Stumm. Schließlich ist der ausgebildete Rettungsassistent und Sozialwirt für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Allein diese aufzuzählen, verlangt einen langen Atem. „Ich bin für die wirtschaftliche und strategische Ausrichtung der Ausbildungsabteilung und der Flüchtlingshilfe verantwortlich. Hinzu kommen die Überwachung und Steuerung unserer Jugendhilfeeinrichtungen, die Eröffnungen neuer Einrichtungen, die personelle Planung und Überwachung, die Organisation der ambulanten Betreuung junger erwachsener Flüchtlinge, die Kontakte zu den Jugend- und Landratsämter sowie Regierungen und nicht zuletzt die Planung der vielfältigen Kursangebote, die wir als Johanniter ganzjährig durchführen.“

Somit trägt Julian Stumm die Verantwortung für sieben Mitarbeiter in der Ausbildung und hat zudem in der Flüchtlingshilfe mit den beiden Integrationsmanagern, den Sachbearbeitern, Einrichtungsleitern und Mitarbeitern in den fünf Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge weitere 51 Kolleginnen und Kollegen unter sich. „Trotz der großen Anzahl an Mitarbeitern habe ich zu allen davon einen engen und guten Kontakt“, betont Julian Stumm.

Beeindruckend sind auch andere Zahlen: So fanden unter Stumms Ägide im vergangenen Jahr 410 Kurse (Erste-Hilfe u.v.m.) mit insgesamt 4552 Teilnehmern statt. Er könne allen nur ans Herz legen, das Kursangebot wahrzunehmen. „Denn Wissen rettet Leben“, bringt er die Sache auf den Punkt. „Wir haben hier ein motiviertes gut ausgebildetes und ausgestattetes Team in einem interessanten Tätigkeitsfeld. Hier findet jeder, der sich ehrenamtlich engagieren möchte, seinen Platz in einer guten Gemeinschaft.“

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