Visitenkarte des Naturparks

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JOSEF GUTSMIEDL, Gunzesried - Der Anfang des Jahres 2008 eröffnete grenzüberschreitende Naturpark Nagelfluhkette zwischen Immenstadt im Norden und Bregenzer Wald im Süden zeigt „Flagge“: In den sechs Gemeinden in südwestlichen Oberallgäu und acht Kommunen im Vorderen Bregenzer Wald wurden „Visitenkarten“ aufgestellt, die sich deutlich von den üblichen Hinweisschildern unterscheiden. Eines der ungewöhnlichen Kunstwerke wurde vor kurzem in Gunzesried platziert. Nach und nach werden alle 14 Naturpark-Gemeinden einen solchen Aufsteller aus der Werkstatt der Firma Eberle Metall in Hittisau / Vorarlberg erhalten. Bei der Gestaltung legt Firmenchef Josef Eberle Wert auf die besondere Note: So sollen die im Naturpark vorkommenden Naturmaterialien und prägende Elemente ansprechend dargestellt werden. Das typische Gestein der Nagelfluhkette, der „Herrgottsbeton“ darf dabei natürlich nicht fehlen. Aus Nagelfluhgestein sind die Fundamente der drei Meter hohen und zehn Zentimeter tiefe Stelen aus rohem Stahlblech. Und eine polierte Nagelfluhplatte findet sich im oberen Teil der Visitenkarte. Der ausgeschnittene Schriftzug „Naturpark Nagelfluhkette“ wurde mit Stahlblech hinterlegt. Die neue Naturpark-Visitenkarte am Eingang zum Gunzesrieder Tal zeigt nicht „nur“ Steine, sondern auch typische Pflanzen des Nagelfluh - Steinbrechgewächse.

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