Trauer um die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

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„Der Volkstrauertag ist ein Tag, an dem wir innehalten und uns der vielen einzelnen Schicksale von Millionen getöteter Männer und Frauen erinnern“, betonte Sonthofens Erster Bürgermeister Christian Wilhelm bei der Gedenkstunde auf dem Ehrenfriedhof im Schwäbele Holz.

Doch der Gedenktag sei nicht allein ein Tag der Erinnerung. Vielmehr dürfe man nicht in Erstarrung vor den schrecklichen Ereignissen verharren, sondern müsse gerade an diesem Tag aufstehen und ein „lautes und geeintes ‚Nie wieder‘ rufen“. Nie wieder dürften Minderheiten verfolgt werde. Nie wieder dürfe die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden. Nie wieder dürften Völker blind einem Führer folgen; nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgehen. Wilhelm: „Wir alle müssen diese Forderungen als Grundlage für unser Leben in unserer Demokratie annehmen und unser Handeln danach ausrichten.“ Gerade heute sei es wichtig, immer für diese Grundlagen einzustehen. „Wir alle sind es, die dafür verantwortlich sind, dass unsere Enkel in 50 Jahren nicht vor neuen Gräbern stehen werden und die Geschehnisse der Vergangenheit betrauern müssen.“ Umrahmt von der Stadtkapelle Sonthofen legten die Vertreter der Bundeswehr, der Soldaten-Kameradschaften und weiterer Verbände und Organisationen Kränze am Ehrenmal auf dem Friedhof nieder.

gts

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