Volles Museums-Programm

Das Allgäuer Bergbauernmuseum hat die Saison 2008 mit einem erneuten Besucherrekord von 71000 Besuchern und einer Steigerung der Teilnehmer an museumspädagogischen Programmen um 70 Prozent äußerst erfolgreich abgeschlossen. Mit einem überaus attraktiven Programm geht es jetzt in die nächste „Museums-Runde“.

Die zwei neuen Gebäude – Sattlerhof und Rosshütte - haben sich dank des Kinderpfades, der Übernachtungsmöglichkeiten und der Belebung durch die Haushälterinnen zu wahren Besuchermagneten entwickelt und lösten bei den Besuchern begeisterte Rückmeldungen aus. Das Museumsteam des Allgäuer Bergbauernmuseums, insbesondere die Museumsleitung Christine Müller und die Museumspädagogin Alexandra Konda, haben sich deshalb besonders motiviert an die Ausarbeitung des neuen Programms für 2009 gemacht und präsentieren spannende Neuerungen: Den Auftakt macht die neue Sonderausstellung „Auguste Städele – Bäuerin und Fotografin aus Missen“, die einen bisher unbekannten Fundus an Fotografien vor dem Ersten Weltkrieg zeigt. Die beeindruckenden Bilder vom Milchbauerndorf, den Bewohnern und ihrem Alltag sind eigentliche Vorläufer der Aufnahmen von Erika Groth-Schmachtenberger und Lala Aufsberg. Zur Ausstellung erscheint ein Ausstellungskatalog in der Allgäu Edition des Hephaistos-Verlages. Im Frühling dreht sich im Bergbauernmuseum alles um das Thema Kräuter. Neben den schönen, ehrenamtlich gepflegten Bauern- und Kräutergärten, vermitteln die speziell geschulten Kursleiterinnen die Geheimnisse der Natur an Schulklassen, Geburtstagskinder oder Erwachsene in Volkshochschulkursen. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei der Diepolzer Wildkräutertag vom 19. Juli, an dem sich das Allgäuer Kräuterland e.V., die Kräuterlandhöfe und die Allgäuer Kräuterfrauen mit einem bunten Programm vorstellen. Im Herbst geht es mit der Ausstellung „Bergwald – gestern so wertvoll wie heute“ des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, Abteilung Forsten ab in den Wald. Am Waldtag vom 12. September führen Bauern aus Diepolz wieder ihre Motorsägenkünste vor, Kinder dürfen schnitzen und das starke Pferd Rambo zeigt, wie man mit einem PS Baumstämme aus dem Wald holt. Abgerundet wird der Schwerpunkt durch Kurse zur Waldbewirtschaftung, zum Umgang mit der Motorsäge für Frauen und für die Ferien im Wald mit dem Förster. Neben den beiden Themen gibt es auch ein paar neue Spezialtage: den Heutag am 24. Mai mit dengeln und mähen mit der Sense am 24. Mai, den Alptag am 7. Juni mit Käsen, Buttern und Brauchtum auf der Alp und der Bund Naturschutz Kempten bringt am 12. Juli alte heimische Haustierrassen und Nutzpflanzen mit. Die erklärten Lieblingstage der Besucher – der Handwerkertag am 23. August und der Schaftag mit den Allgäuer Schafhalten am 4. Oktober – dürfen natürlich auch nicht fehlen. Auch für die Kinder gibt es Neuigkeiten: Die neu entwickelten Kindergeburtstage zu den Themen Wald, Schnitzen und Zeitreise machen bestimmt noch mehr kleine Teilnehmer glücklich. Das Team des Allgäuer Bergbauernmuseum steht bei Fragen gerne unter Telefon 08320 709670 oder auf www.bergbauernmuseum.de zur Verfügung.

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