So ist shoppen weiterhin möglich

Wie funktioniert „Click&Meet“?

Schaufenster eines Ladens
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Mit Termin shoppen gehen. Bei Inzidenz über 100 mit Click&Meet möglich.

Bayern – Seit heute gelten die neuen Regelungen im Einzelhandel. Shoppen darf bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 nur, wer vorab einen Termin im Geschäft reserviert hat und negativ getestet ist. Doch wie funktioniert das sogenannte Click&Meet eigentlich genau und woher bekommt man den Coronatest? Ein Überblick.

Einzelne Kunden müssen vorab im Geschäft ihrer Wahl einen Termin für einen fest begrenzten Zeitraum buchen. Eintreten dürfen sie dann nur unter Vorlage eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Um an einen negativen Coronatest zu kommen, gibt es folgende Möglichkeiten:

Schnelltest im Laden

Die Schnelltests müssen von medizinischen Fachkräften oder geschultem Personal vorgenommen werden. Ladengeschäfte können selbst (oder in Kooperation mit einem privaten Dienstleister) Schnelltests zum Beispiel vor dem Geschäft oder in geeigneten Räumen anbieten. Dafür müssen sie vom Öffentlichen Gesundheitsdienst (Örtliches Gesundheitsamt) beauftragt sein, die sogenannten Bürgertests durchzuführen. Die Tests stehen dann aber allen Bürgerinnen und Bürgern offen, unabhängig davon, ob sie das jeweilige Geschäft besuchen wollen oder nicht. Eine Abrechnung erfolgt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Schlangen und Menschenansammlungen vor Geschäften werden durch die Betreiber vermieden, indem sie feste Zeiträume für ihre Kunden anbieten.

Selbsttest vor dem Laden

Unter „Aufsicht“ des Betreibers (Vier-Augen-Prinzip) kann auch ein Selbsttest mit zugelassenen Antigenschnelltest zur Laienanwendung durchgeführt werden. Dieser wird nicht von der KVB finanziert. Ob die Selbsttests von den Läden bereitgestellt werden oder von den Kunden mitgebracht werden müssen, legen die Geschäfte im Rahmen der Kommunikation mit ihren Kunden fest. Der Nachteil: Bislang berechtigt der Selbsttest unter Aufsicht nur das Betreten des jeweiligen Ladens, vor dem der Selbsttest durchgeführt wurde. Es wird an einer Lösung gearbeitet, Selbsttests mit digitalem Testnachweis zu kombinieren, um auch das Betreten anderer Ladengeschäfte zu ermöglichen.

Test im Testzentrum

Auch ein negatives Testergebnis von einem der vielen Testzentren ist gültig. An diesen Teststellen bekommen die negativ getesteten Personen einen Nachweis mit Datumsangabe, der dann bei Eintritt ins Geschäft zum gebuchten Zeitraum dem Betreiber vorzulegen ist. Der PCR-Test darf höchstens 48 Stunden, der POC-Antigentest (Schnelltest) darf höchstens 24 Stunden vor Betreten des Ladens vorgenommen worden sein.

Test in der Apotheke

Darüber hinaus wird vom Apothekenverband über die neue Webseite www.meinapothekenmanager.de veröffentlicht, welche Apotheken die kostenlosen Antigen-Schnelltests durchführen.

Sollte ein Test positiv ausfallen, gilt: 1. Der Zutritt zum Ladengeschäft wird verweigert, 2. Die betroffene Person muss sich absondern, also sofort nach Hause begeben, 3. Die betroffene Person muss sich beim Gesundheitsamt melden, das über das weitere Vorgehen informiert. Ein positives Schnelltest-Ergebnis muss immer durch einen PCR-Test überprüft werden.

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