Langanhaltende Schneefälle führen auch in der Region zu Problemen

Straßensperrungen und Zugausfälle im Oberallgäu

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Viel Schnee auch in Sonthofen.

Die anhaltenden Schneefälle im Oberallgäu sorgen für schwierige Straßenverhältnisse. Einige Straßen mussten gesperrt werden, der Zugverkehr zwischen Immenstadt und Oberstdorf ist eingestellt. Anders als in den umliegenden Landkreisen sind jedoch alle Schulen geöffnet.

Laut dem Landratsamt Oberallgäu ist die Kreisstraße OA4 zwischen Oberstdorf und Tiefenbach-Weidach wegen Schneebruchs gesperrt. Durch das Gewicht des Schnees drohen Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen bzw sind bereits umgefallen. Es wird versucht, die Gefahrenstellen im Laufe des heutigen Donnerstags zu beseitigen und die Straße zu räumen.

Ebenfalls gesperrt ist die Straße zwischen Balderschwang und Hittisau. Wegen Lawinengefahr dauert die Sperrung vermutlich bis Freitag. Hintergrund ist die vorgesehene Lawinensprengung oberhalb des betroffenen Streckenabschnitts bei Schlipfhalden, die wahrscheinlich erst am Freitag stattfinden kann. Hier kommt es darauf an, wann der dafür notwendige Hubschrauber in den betroffenen Bereich einfliegen kann. Dies hängt stark von der Witterung ab. Die Balderschwanger Schülerinnen und Schüler haben an beiden Tagen schulfrei, da der Schulbus aus Hittisau die Grenze nicht überqueren kann.

Auch Stillachtal und der südliche Bereich des Trettachtals sind seit heute durch den Markt Oberstdorf wegen akuter Lawinengefahr gesperrt. Fellhornbahn, Skiflugschanze und Nebelhornbahn sind heute nicht in Betrieb. 

Laut der DB ist der Zugverkehr zwischen Immenstadt und Sonthofen komplett eingestellt. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Zwischen Kempten und Immenstadt kommt es durch die Witterungsverhältnisse zu Verspätungen und Teilausfällen.

Die Schulen bleiben laut Landratsamt auch in den kommenden Tagen regulär geöffnet. Schülerinnen und Schüler des gesamten Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten, für die der Weg in die Schule aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse zu gefährlich oder unmöglich ist, können ausnahmsweise mit Angabe des Grundes an ihrer Schule entschuldigt werden. Sie gelten für den Tag als unterrichtsbefreit. Diese Regelung gilt bis Freitag, 11. Januar 2019.

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