Staatliche Berufsschule Immenstadt entlässt Absolventen

Für 133 Berufsschulabsolventen beginnt nun der Ernst des Lebens

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Landrat Anton Klotz (rechts) und Schulleiter Dieter Friede (2. von links) gratulierten den Regierungspreisträgern Bernhard Steiner (von links), Annebelle Wietkamp, Mareike Haag und Markus Aicher.

Immenstadt – Für mehr als 130 Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Berufsschule Immenstadt begann mit der Aushändigung der Abschlusszeugnisse „der Ernst des Berufslebens“.

Auch wenn die jungen Leute jetzt erst einmal durchschnaufen könnten, fange die eigene Verantwortung für die berufliche Weiterentwicklung an, so der Tenor der Empfehlungen anlässlich der Abschlussfeier. Für herausragende schulische Abschlüsse gab es Preise der Schule, des Landkreises und der Regierung von Schwaben.

„Sie halten ein Stück Zukunft in den Händen“, sagte der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz bei der Zeugnisübergabe in der Berufsschule Immenstadt. Fließ, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen hätten die Schulabsolventen in den vergangenen Jahren gezeigt und so die Grundlage für ihr weiteres Berufsleben gelegt. Neben den Lerninhalten habe die Berufsschule auch maßgeblich zur Persönlichkeitsbildung beigetragen und die Sozialkompetenz zumindest gestärkt. „Das ist heute von großer Bedeutung“, lenkte Klotz den Blick auf Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Toleranz.

Der Landkreis als Sachaufwandsträger des Staatlichen Berufsschulzentrums Immenstadt habe in den zurückliegenden 20 Jahren rund 25 Millionen Euro investiert, zuletzt etwa in die energetische Grundsanierung eines Gebäudes, so der Landrat weiter. „Wir tun alles Mögliche, um eine optimale Ausbildung zu bieten.“

Über das jetzt beginnende „richtige Berufsleben“ hinaus sollten sich die jungen Leute auch für die Region einsetzen, appellierte Klotz an die Bereitschaft zu außerberuflichem Engagement etwa in Vereinen und Organisationen aber auch in der Kommunalpolitik. „Wir brauchen starke junge Leute, um unsere Region weiterzuentwickeln.“

Auch Schulleiter Dieter Friede forderte die Schulabgänger zu weiterem Einsatz auf. Im Gegensatz zur regulären Schulausbildung müsse jetzt jeder selbst entscheiden, was er lernen wolle. Das Patentrezept für den Erfolg sieht Friede im Tun. „Klingt einfach. Aber es kommt darauf an, das Richtige zu tun.“ Und dazu brauche es ein Ziel, das mit Engagement angesteuert wird.

Wie Landrat Klotz dankte auch Schulleiter Friede allen, die zu einem erfolgreichen Schulabschluss des jüngsten Jahrganges beigetragen haben: den Lehrern und Vertretern der Ausbildungsbetriebe genauso wie den Eltern. Für die besten Abschlüsse gab es als „Belohnung“ für herausragende Leistungen Geldpreise. Gleich vier Absolventen erreichten die Traumnote 1,0 im Abschlusszeugnis: Mareike Haag (Hotelfachfrau / Sonnenalp in Ofterschwang), Bernhard Steiner (Hotelfachmann / Hubertus Hotel in Balderschwang), Annabelle Wietkamp (Hotelfachfrau / Hubertus Hotel in Balderschwang) und Markus Aicher (Kaufmann Büromanagement / eXXpozed in Kempten).

gts

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