Corona-Pandemie ist noch nicht überstanden

Abstand halten: Landratsamt Starnberg appelliert an die Vernunft

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Trotz gelockerter Maßnahmen gilt im Landkreis Starnberg und an den Seen, wie z.B. am Naherholungsgebiet Kempfenhausen, weiterhin das Abstandsgebot.

Landkreis - Für das Wochenende hat sich schönes Wetter angesagt. Am Sonntag ist dazu noch Muttertag. Es gibt derzeit also einige Gründe, die dafür sprechen seine Freizeit im Freien zu verbringen. Da die Corona-Krise allerdings noch nicht überwunden ist, bittet das Landratsamt Starnberg die Landkreisbevölkerung bei der Ausübung von Freizeitaktivitäten das bestehende Abstandsgebot zu einzuhalten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte kürzlich die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen erlassen. Ab sofort ist es wieder erlaubt das eigene Haus zu verlassen, um sich frei bewegen zu können. Besonders die vom Wetterbericht in der nächsten Zeit angekündigten Sonnentage werden viele Menschen wieder an die Erholungsgebiete im Landkreis locken. Aus diesem Grund erinnert das Starnberger Landratsamt alle Bürger eindringlich an das weiterhin bestehende Abstandsgebot von mindestens 1,50 Meter zu anderen Mitmenschen. Des Weiteren ist in den Naherholungsgebieten im Landkreis das Mitnehmen von Hunden von 15. Mai bis einschließlich 15. September nicht erlaubt. Grillen ist an besagten Orten ebenso nicht zulässig. Das Landratsamt Starnberg bittet die Bevölkerung außerdem auf das Füttern von Wasservögeln zu verzichten. Um einen erneuten Anstieg der Corona-Infektionen zu vermeiden, wird außerdem darum gebeten, beim Sonnenbaden Gruppenbildungen zu vermeiden und genügend Abstand zu halten.

Wo gilt das Hundeverbot?

Das Hundeverbot gilt für die Erholungsgebiete Kempfenhausen am Starnberger See, Oberndorf am Wörthsee, Wartaweil am Ammersee sowie Pilsensee-Ost. Hunde dürfen in diesen Erholungsgebieten auch nicht an der Leine mitgenommen werden.


Sicherheitsdienst überwacht die Einhaltung der Regelungen

„Damit die Erholungsgebiete ihrem Namen gerecht werden, wird ein Sicherheitsdienst die Einhaltung der Regelungen überwachen. Das Aufsichtspersonal kann bei Verstößen gegen die Benutzungssatzung Personen von den Erholungsgebieten verweisen. Es hat außerdem die Befugnis, die Personalien aufzunehmen und an das Landratsamt zu melden.“ erklärt Sieglinde Schlepp von der Unteren Naturschutzbehörde.

Von Kreisbote

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