Kundgebung auf dem Kirchplatz

Breites Starnberger Bündnis sorgt für ungemütliche AfD-Ankunft   

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Viele Starnberger zeigten, dass sie die AfD nicht in ihrer Stadt haben wollen. 

Starnberg - AfD- und Deutschlandfahnen treffen auf ein Pfeifkonzert und "Nazi-raus"-Rufe: Die beiden Bundestagsabgeordneten der AfD Martin Hebner und Gottfried Curio haben für heute Abend in die Starnberger Schlossberghalle geladen und wollten zuvor ab 17 Uhr  auf dem Kirchplatz noch eine Kundgebung abhalten. Doch diese ging teilweise in einem Pfeif- und  Trötenkonzert unter.

Ein breites und buntes Bündnis aus allen politischen Parteien, Organisationen, wie dem Starnberger Dialog, und Starnberger Bürgern stellten sich den rund 35 AfD-Anhängern auf dem Kirchplatz entgegen. Pünktlich um 17 Uhr ließ der katholische Stadtpfarrer Andreas Jall die Glocken läuten, die AfD hatte im Vorfeld jedoch Wind von der Aktion bekommen und entsprechend mit eigen Plakaten darauf reagiert: "Mundtot  durch Glocken?" war auf einem Schild zu lesen, auf einem anderen "Wir können nicht die ganze Welt retten". Die CSU-Kreisrätin und Vorsitzende der Starnberger Frauen-Union, Ute Nicolaisen-März setzte dem ein "Politik ist eine zu ernste Sache, um sie AfD-Männern zu überlassen" entgegen. Jugendliche hoben Plakate mit  dem Wunsch "Mein Freund Ahmad soll bleiben". Das Motto der Aktion auf dem Kirchplatz lautete "Rechte Hetze fachgerecht entsorgt". Und so waren viele der Demonstranten mit Schaufel und Besen und sogar einem Laubbläser ausgestattet.

Starnberger "kehren" AfD vom Kirchplatz

Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec
Um die 150 Demonstranten kamen am Donnerstag Nachmittag zum Kirchplatz, um gegen die Kundgebung der Alternativen für Deutschen zu demonstrieren. Mit Tröten, Besen und Plakaten "kehrten" sie die Parteimitglieder vom Kirchplatz. © Alma Jazbec

AfD wertet Kundgebung als Erfolg

Martin Hebner bewies Standfestigkeit, er stellte sich der Gruppe, auch wenn er große  Schwierigkeiten hatte, sich Gehör zu verschaffen. Er forderte umgekehrt demokratisches Verhalten ein und skizzierte ein Deutschland am Abgrund. Auch, weil die andere Seite seiner Meinung nach die Probleme nicht erkenne. In AfD-bekannte Rhetorik verfiel dagegen der nachfolgende Redner, Alexander Neumeyer vom Kreisverband Weilheim-Schongau. Er sprach den Demonstranten schlicht jegliche Fähigkeit des eigenständigen Denkens ab und bedankte sich bei ihnen, denn ohne sie wäre die Kundgebung aus seiner Sicht so ein Erfolg gewesen. Für die Veranstaltung in der Schlossberghalle haben sich rund 400 Interessierte angemeldet.

Von Alma Jazbec und Oliver Puls

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