Aldi-Logistikzentrum erneut gescheitert

Wieder eine Abfuhr kassiert

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Eine deutliche Mehrheit von 54,5 Prozent der Wörthseer Bürger haben sich am Sonntag gegen die Ansiedelung des zuvor in Gilching gescheiterten Aldi-Logistikzentrums entschieden.

Etterschlag – Erneut hat Aldi eine Absage durch die Bürger einstecken müssen. Das Ratsbegehren am Sonntag in punkto Ansiedlung eines Logistikzentrums am Ziegelstadel im Wörthseer Ortsteil Etterschlag ging mit 54,5 Prozent (1.476 Nein-Stimmen) zu 45,5 Prozent (Ja-1.231 Stimmen) gegen das Projekt aus.

Die Wahlbeteiligung lag bei fast 70 Prozent. Sowohl Befürworter wie auch Kritiker des Aldi-Logistikzentrums haben bekundet, dieses Ergebnis zu akzeptieren. Zumindest für die nächsten Jahre bleibt der Ziegenstadel, der einst als Vorratsfläche für ein Gewerbegebiet erstanden wurde, unangetastet. Aldi-Sprecher Michael Klöter, der bereits in Gilching eine Abfuhr erfahren hatte, bedankte sich nach der Wahl bei den vielen Bürgern, die sich für das Zentrum ausgesprochen hatten. Außerdem lobte er die faire Art und Weise des Umgangs in Wörthsee, sowohl seitens der Befürworter wie auch der Gegner. Für ihn geht jetzt die Herbergssuche weiter. „Es gibt noch einen Plan B und einen Plan C, die wegen der Überlegungen für Etterschlag vorerst auf Eis lagen“, betonte Klöter nach Bekanntgabe des Ergebnisses. pop

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