Der Lappen ist weg

Alkoholisierte Starnbergerin flüchtet nach Verkehrsunfall

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Nach einer Alkoholfahrt muss eine Starnbergerin ihren Führerschein abgeben (Symbolbild).

Starnberg - 1 Promille Alkohol – und das am Nachmittag. Aber egal zu welcher Tageszeit, wenn man sich mit diesem Alkoholwert ans Steuer setzt, ist das in keinem Fall eine gute Idee. Dies musste auch eine 43 Jahre alte Starnbergerin am gestrigen Mittwoch erfahren, die mit ihrem Porsche Cayenne auf der Königinstraße in Richtung Feldafing fuhr.

Ihr kam eine 65-Jährige Feldafingerin in einem Volvo V40 entgegen. In der ohnehin an dieser Stelle schon recht engen Straße fuhr die Starnbergerin recht weit mittig, wäre jedoch an der Feldafingerin vorbei gekommen, wenn sie nicht gerade in dem Moment noch weiter nach links gezogen wäre.

Hierdurch beschädigte sie den Volvo im Bereich des Heckstoßfängers. Nach dem Unfall stiegen beide Fahrerinnen aus, um die Sache zu klären. Die Verursacherin bestand darauf, dass die Unfallgegnerin eine Teilschuld einräumt, was diese nicht einsah.

 Daraufhin stieg die Porschefahrerin in ihr Fahrzeug und fuhr davon, ohne ihre Personalien zu hinterlassen. Während der Unfallaufnahme, etwas über eine halbe Stunde nach dem Unfall, kam die Starnbergerin zu Fuß zurück, den Porsche hatte sie einige Meter weiter abgestellt. Die aufnehmenden Beamten bemerkten gleich den sehr deutlichen Alkoholgeruch. Ein Alkotest bestätigte den Verdacht mit einem Ergebnis von 1 Promille. Nach einer Blutentnahme musste die Fahrerin noch ihren Führerschein in die Obhut der Beamten geben, genauso wie den Autoschlüssel. Im Gegensatz zum Führerschein wird sie den Schlüssel zeitnah wieder bekommen – selbst fahren dürfen wird sie jedoch länger nicht.

Von Kreisbote

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