Kurioser Vorfall

Alkoholisierter Seefelder will spontanen Haarschnitt und randaliert 

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Unter Alkoholeinfluss wollte ein Seefelder am Mittwoch sich bei einer Friseurin aus Wörthsee die Haare schneiden lassen. Statt einem Sommerschnitt bekommt der Mann nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

Wörthsee - Seit Kurzem haben in Wörthsee sowie im übrigen Umland die Friseursalone wieder geöffnet. Nach langem Warten freuen sich viele Landkreisbewohner ihre länger gewordene Haarpracht professionell stutzen zu lassen. Bedingt durch die immer noch nicht überstandene Corona-Pandemie, gestaltet sich der Besuch beim Haarstylisten allerdings etwas anders als gewöhnlich. Ein fixer Termin und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht. Ein Seefelder fand diese Anordnungen anscheinend übertrieben und sorgte kürzlich mit seinem Verhalten für einen Polizeieinsatz. 

Am vergangenen Mittwoch suchte der 56-Jährige aus Seefeld spontan einen  Friseur in Wörthsee auf, um sich seine Haare schneiden zu lassen. Leider hatte er vergessen vorab einen Termin zu vereinbaren. Beim Betreten des Friseursalons trug der Mann auch keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz, woraufhin die Inhaberin ihn abwies. Hierauf beleidigte der Seefelder die Friseurin und versuchte ihr die Schutzmaske vom Gesicht zu ziehen. Die Ladenbesitzerin verwies den Randalierer aus dem Laden und rief die Polizei. Nach einer eingeleiteten Fahndung konnten die Beamten den Mann kurze Zeit später im Ortsbereich Wörthsee ausfindig machen. Er war deutlich alkoholisiert und verhielt sich auch gegenüber der Polizei äußerst unkooperativ und rabiat. Sein spontaner Friseurbesuch hat jetzt allerdings ein Nachspiel. Den Seefelder erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetzes. 

Von Kreisbote

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