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Altbürgermeister Konrad Krabler wird am Donnerstag in Pöcking beigesetzt

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Altbürgermeister Konrad Krabler (rechts) wird der Gemeinde Pöcking fehlen.
Altbürgermeister Konrad Krabler (rechts) wird der Gemeinde Pöcking fehlen. © Andrea Jaksch

Pöcking – Der Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Pöcking, Konrad Krabler, ist am vergangenen Freitag kurz vor seinem 93 Geburtstag verstorben. Die Beerdigung findet am Donnerstag statt.

In Dießen geboren, ist er als junger Mann 1949 als Lehrling nach Starnberg gekommen. Dort hat er seine Frau Rosina, eine Pöckingerin, kennengelernt, anschließend geheiratet und ist nach Pöcking gezogen. Er war ein anerkannter Handwerksmeister und hatte 1968 in Pöcking einen Installationsbetrieb aufgebaut und über 19 Jahre selbst geführt.

Erst Installationsbetrieb geführt, dann das Bürgermeisteramt übernommen

Als sich Bürgermeister Johann Gilch entschied, für die Wahl 1984 nicht mehr anzutreten, wurde Konrad Krabler gefragt, er erklärte sich bereit, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. In der Stichwahl hatte er sich durchgesetzt. Dies sollte sich dann bei den turnusgemäßen Neuwahlen 1990 und 1996 wiederholen.

Sportpark und Umgehungsstraße Pöcking verwirklicht

Er hat das Amt bis 2002 bekleidet, insgesamt 18 Jahre. Mit seinem Namen verbunden bleiben der Sportpark und die Umsetzung der Umgehungsstraße, die Pöcking vom Durchgangsverkehr befreite. An der Keltenstraße wurde ein Kindergarten gebaut und ein moderner Wertstoffhof an der Weilheimer Straße. Es wurden auch Sozialwohnungen errichtet und die Wasserversorgung mit Brunnen in Aschering auf neue Füße gestellt. Mit der Ansiedlung der Investmentgesellschaft LHI in Pöcking – für die er sich sehr einsetzte – waren laut Pressemitteilung der Gemeinde auch die Finanzen auf Jahre gesichert. „Mit dem Geld war er sehr sparsam, was zu Namensgebungen wie den ,Konniturm‘ geführt hat“.

Beerdigung von Konrad Krabler ist am 10. Februar

Bürgermeister Rainer Schnitzler betont: „Er war damals als Gemeinderatsneuling sowohl politisch als auch in der öffentlichen Verwaltung unerfahren und seine Wahl war bestimmt eine große Überraschung. Er hatte jedoch als selbständiger Handwerksmeister einen Reichtum an Lebenserfahrung, einen gesunden Menschenverstand und die richtige Portion Bauernschläue für dieses Amt mitgebracht. Er hat damit viel erreicht und unsere Gemeinde hat ihm viel zu verdanken.“ Folglich hat der Gemeinderat beschlossen ihn zum Ehrenbürger zu ernennen. Diese Würde wurde ihn zum 75. Geburtstag am 31. Januar 2004 verliehen.

Zuhause in Pöcking ist Konrad Krabler friedlich eingeschlafen. Die Beisetzung findet am Donnerstag, 10. Februar, statt. Die Messe ist um 13 Uhr in St. Pius mit anschließender Beerdigung. Zutritt in die Kirche ist unter Einhaltung der 3G-Regel möglich und wird am Eingang kontrolliert. Es besteht Maskenpflicht am Platz.

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