Alzheimer Villa

Schluss mit der Flickschusterei

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Weßling – Der Bauausschuss sprach sich vor ein paar Wochen für die Erneuerung der Treppe am öffentlichen Weg bei der Alzheimer Villa aus (wir berichteten). Jetzt stehen nicht nur die Kosten dafür fest, sondern auch einen konkreten Wunschtermin zur Fertigstellung: der 20. März 2017.

Die Treppe entlang der denkmalgeschützten Mauer der Villa sei „seit langem nicht unbedingt in perfektem Zustand“, konstatierte Bürgermeister Michael Muther an der jüngsten Sitzung im Bauausschuss. Über die Rinne zwischen Mauer und Treppe schob der Rathauschef wie viele andere Weßlinger als Kind sein Fahrrad zig Mal das Alzheimergaßl bergauf. Das eigentliche Problem ist aber nicht die befestigte Vertiefung, sondern die Neigung des Aufgangs zur Tuffsteinmauer. So wird das denkmalgeschützte Gemäuer bei Regen unterspült, was ihr nach und nach an die Substanz geht. Noch heuer geht eine entsprechende Ausschreibung an potentielle Gartenbaufirmen hinaus. Ginge es nach der Verwaltung, beginnen die Arbeiten am 6. März 2017. Fertig gestellt soll sie pünktlich zur Spaziergangsaison knapp zwei Wochen später sein. Inklusive Planung liegen die geschätzten Kosten bei rund 17.000 Euro, die im Haushalt 2017 eingestellt werden sollen. Andreas Schauer (FW) forderte, dass die Unternehmen einheimisches oder vorhandenes Granit benutzten. „Damit das Baumaterial nicht um die halbe Welt geschifft wird“, lehnte der Steinmetz kategorisch Ware aus dem fernen China ab. „Dafür hat sich der Umweltausschuss bereits ausgesprochen“, bestätigte Vizebürgermeister Michael Sturm auf Nachfrage. Barrierefrei wird der neue Aufgang allerdings nicht. „Für eine Rampe ist es zu schmal“, erklärte der Bürgermeister. Darauf Aufmerksam machen soll eine entsprechende Beschilderung am Eingang des Uferwegs und des Alzheimergaßls. Radler, Mütter und Väter mit Kinderwagen und Menschen im Rollstuhl könnten den Zugang beim Pfarrstadel nutzen, so Rathauschef Muther. mk

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