Am Sonntag rückten erste mobile Impf-Teams in den Seniorenheimen an

Impf-Start in Maria Eich und Garatshausen

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Impfstart: Die ersten 100 Dosen gingen mit zwei mobilen Impfteams in das Altenheim Maria Eich in Krailling (Foto) und in das BRK-Schloss Garatshausen. Fotos: BRK Starnberg

Gauting/Krailling/Garatshausen – Jetzt geht es los: Am Sonntag wurden die ersten 100 Dosen gegen das Corona-Virus im Landkreis Starnberg verimpft. Zu den ersten Geimpften zählten die Bewohner des Altenheims Maria Eich in Krailling und des BRK-Schlosses Garatshausen. Noch vor Heilig Abend besuchte der Starnberger Landrat Stefan Frey das Impfzentrum in Gauting, das auf dem Gelände der Asklepios-Klinik eingerichtet wurde.

Zur Historie: Am 11. November wurden die Landkreise darüber informiert, dass mindestens ein Impfzentrum in jedem Landkreis einzurichten ist. Der Landkreis hat sich dazu entschlossen, das Impfzentrum von einem externen Dienstleister betreiben zu lassen, damit sämtliche Leistungen optimal koordiniert aus einer Hand erfolgen. Am 15. Dezember wurde das Bayerische Rote Kreuz – der Kreisverband Starnberg – mit dem Betrieb des Impfzentrums sowie der Bereitstellung von mobilen Impfteams beauftragt. „Ein ganzes Heer an hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern des BRK hat die letzten Tage mit Feuereifer fast rund um die Uhr gearbeitet. Jetzt stehen wir in den Startlöchern. Wenn der Impfstoff bei uns eintrifft, können wir loslegen. Mit dem Betrieb des Impfzentrums möchten wir den Menschen ihre Sorgen und Fragen zur Impfung nehmen. Wir möchten dazu beitragen, dass wir gemeinsam unser altes gewohntes Leben wieder bekommen“, sagte Jan Lang, der Kreisgeschäftsführer des BRK Starnberg.

Zum Impfstart am 27. Dezember hat der Landkreis Starnberg 100 Impfdosen erhalten, die durch zwei mobile Impfteams in den Senioren- und Pflegeheimen in Krailling und Garatshausen verimpft wurden.

In den kommenden Tagen und Wochen wird die Zahl der Impfdosen pro Landkreis nach und nach anwachsen. „Zu Beginn der Impfaktion liegt der Aufgabenschwerpunkt des Impfzentrums ganz klar bei den Mobilen Impfteams. Wenn in den kommenden Wochen mehr Impfstoff zur Verfügung steht, erweitern wir schrittweise das Impfangebot an den weiteren Personenkreis mit höchster Priorisierung. Sobald das der Fall ist, werden die über 80-Jährigen rechtzeitig mit einem Einladungsschreiben über die Möglichkeiten der Terminvereinbarung informiert“, sagte Starnbergs Landrat Stefan Frey beim Vor-Ort-Termin in Gauting. Über den Stand der Impfungen und über die Personenkreise, an die sich das Impfangebot jeweils richtet, wird laufend öffentlich informiert werden. Infos gibt‘s auch unter https://www.brk-starnberg.de/Impfzentrum.

Dr. Richard Aulehner, der Ärztlicher Leiter des Impfzentrums, erklärt, wie die Impfungen im Impfzentrum ablaufen werden: „Vor der Impfung findet ein persönliches ärztliches Impfgespräch statt, bei dem insbesondere der Gesundheitszustand besprochen und individuell über die Impfung informiert wird. Diese Aufklärung ist wichtig. Mir ist es wichtig, weil wir die Sorgen der Menschen ernst nehmen müssen. Aber ich sage es ganz ehrlich: Die Impfung ist für mich eine einmalige Chance. Die sollten wir nutzen, damit wieder Normalität einkehrt. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung erfolgt die Impfung. Die Schutzimpfung wird in den Impfpass eingetragen. 21 Tage nach der ersten Impfung ist eine zweite Impfung notwendig, um den vollen Immunschutz zu erhalten. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass auch geimpfte Personen die Infektionsschutzmaßnahmen einhalten müssen. Auch wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit COVID 19 infizieren kann, gilt es, andere zu schützen.“

Weitere wichtige Infos auch unter www.coronaimpfung.bayern.de.

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