In Starnberg:

Anrufe von „falschen Polizeibeamten“ häufen sich

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Vorsicht vor falschen Polizisten am Telefon

Starnberg - Alleine in den vergangenen zwei Wochen wurden bei der Polizeiinspektion Starnberg über 24 Fälle von Anrufen „falscher Polizeibeamter“ zur Anzeige gebracht. Die Häufung veranlasst unsere Dienststelle dazu, zum wiederholten Male vor dieser Betrugsmasche eindringlich zu warnen.

Die Täter suchen sich oft willkürlich Personen aus dem Telefonbuch heraus, deren Vornamen vermuten lassen, dass es sich um ältere Mitbürger handelt. Bei dieser Personengruppe hoffen die Anrufer, dass diese am ehesten bereit sind den Anweisungen Folge zu leisten, Auskünfte über Ihr Vermögen zu geben und ggf. Wertgegenstände an Unbekannte herauszugeben. Auch die, bei den Angerufenen angezeigte Telefonnummer ist in der Regel manipuliert. Teilweise wird im Display sogar die Notrufnummer 110 angezeigt, mit der die „richtige“ Polizei niemals anrufen würde. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Angehörige ihre älteren Verwandten bezüglich dieser Vorgehensweise sensibilisieren und auf die enormen Gefahren hinweisen. Auch Angestellte von Banken und Sparkassen sollten bei auffälligen Bargeldabhebungen Verdacht schöpfen und ihre Kunden auf einen möglichen Betrugsfall hinweisen. Ggf. ist auch hier die Verständigung der örtlichen Polizeidienststelle der richtige Weg.

Zwar sind die 24 Fälle eine große Anzahl von bekannt gewordenen Betrugsversuchen, jedoch geht die Polizei von einem deutlich größeren Dunkelfeld aus. Viele Angerufene legen einfach wieder auf und messen dem Anruf keine weitere Bedeutung zu. Andere folgen tatsächlich den Anweisungen des Anrufers und übergeben erhebliche Geldbeträge an fremde Personen. Im hier angegebenen Zeitraum ist der Starnberger Polizei kein Fall bekannt, in dem es im hiesigen Dienstbereich tatsächlich zu einer Geldübergabe kam.

kb

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