Aus dem Arbeitsamt

Arbeitslosenquote sinkt im Landkreis Starnberg auf 2,5 Prozent

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Die Arbeitslosenquote in Starnberg sinkt auf 2,5 Prozent.

Landkreis - Es gibt gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Starnberg ist von Februar auf März auf 1.685 Personen gesunken. Das sind 102 Arbeitslose weniger als im Februar und 15 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt im März 2020 damit bei 2,5 Prozent. Im Vormonat lag die Quote noch bei 2,6 Prozent, im März 2019 betrug die Quote ebenfalls 2,5 Prozent.

Arbeitslos meldeten sich insgesamt 527 Personen (neu oder erneut), 24 weniger als im Vormonat und 75 mehr als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 620 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Das sind 2 Personen mehr als im Vormonat.

Ebenfalls zurückgegangen ist der Anteil der unter 25-jährigen Arbeitslosen. Im März 2020 waren 123 unter 25-Jährige arbeitslos gemeldet. Dies bedeutet im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang von 15 Person. Im Vergleich zum Vorjahr ist ebenfalls ein Rückgang (um 18 Personen) zu verzeichnen.

Die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis des Sozialgesetzbuchs III (betreut von der Arbeitsagentur) ist von Februar 2020 auf März 2020 um 72 Personen auf 1.140 Arbeitslose gesunken. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote liegt im März 2020 nun bei 1,7 Prozent, im März 2019 lag die Quote noch bei 1,6 Prozent.

Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuchs II (betreut vom Jobcenter) ist die Arbeitslosigkeit von Februar 2020 auf März 2020 um 30 Personen auf 545 Personen gesunken. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote beträgt im März 2020 damit weiter 0,8 Prozent und bleibt im Vergleich zum Vormonat konstant.

Nachfrage am Arbeitsmarkt 

Wieder ansteigend ist das Angebot an offenen Stellen. Im März 2020 waren 911 Arbeitsstellen gemeldet, 38 Stellen mehr als im Februar 2020, aber 33 weniger als im März des Vorjahres. 228 der insgesamt 911 Stellen wurden durch die Arbeitgeber im März neu gemeldet.

Arbeitsministerin Trautner: „Coronavirus stellt den Arbeitsmarkt vor riesige Herausforderung – die Zahlen für den März spiegeln das noch nicht wider“

 „Am bayerischen Arbeitsmarkt sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie bereits sehr deutlich zu spüren“, stellte Bayerns Arbeitsministerin Carolin Trautner heute am Tag der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat März fest und erklärt weiter: „In den Märzzahlen spiegeln sich die massiven Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt infolge der Corona-Pandemie noch nicht wider, denn der Stichtag für den Berichtsmonat liegt mit dem 12. März noch vor den einschneidenden Maßnahmen, wie den Betriebs- und Schulschließungen sowie Ausgangsbeschränkungen, die angesichts der massiv steigenden Zahlen an Corona-Infektionen notwendig geworden sind. Mit 3,1 Prozent Arbeitslosenquote verbessert sich die Quote durch die Anfang März einsetzende Frühjahrsbelebung gegenüber dem Vormonat.“ 

Die Lage für die Unternehmen und Beschäftigten in Bayern spitzt sich immer weiter zu, das zeigen unter anderem die rapide steigenden Zahlen der Anzeigen auf Kurzarbeit. „Deshalb setzen wir auf Bundes- und Landesebene gerade alles daran, die Menschen in Bayern nach Kräften zu unterstützen und die Wirtschaft zu stabilisieren. Auf Druck Bayerns sind beispielsweise die Zugangsvoraussetzungen für ein Kurzarbeitergeld im Eiltempo erleichtert worden und die anrechnungsfreien Möglichkeiten des Zuverdiensts von Kurzarbeitern verbessert worden. Ich bin überzeugt, dass diese Maßnahmen den Beschäftigten und Betrieben in Bayern helfen werden.“ so Trautner. „Ich danke auch allen Betrieben in Bayern, die nun alle Spielräume nutzen, um z.B. über mobile Arbeit oder Homeoffice den Beschäftigten die notwendige Flexibilität in dieser schwierigen Zeit geben und damit zur Eindämmung der Pandemie beitragen“ betonte Trautner abschließend. 

Im März waren in Bayern 231.115 Menschen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 12.671 Personen gesunken.

Von Kreisbote

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