Belebung hält an

Arbeitslosigkeit sinkt unter Vorjahrsniveau - Trautner sieht allerdings Probleme in gebeutelten Branchen

Trotz besserer Arbeitsmarktzahlen rechnet Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner mit etlichen Problemen in der Gastrobranche (Symbolbild).
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Trotz besserer Arbeitsmarktzahlen rechnet Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner mit etlichen Problemen in der Gastrobranche (Symbolbild).

Region - Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Monat Mai stellt Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner fest: „Die Frühjahrsbelebung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt hält weiter an. So hat sich im Vergleich zum April die Zahl der Arbeitslosen um rund 13.300 Personen bzw. 4,7 Prozent verringert. Erfreulicherweise fällt die Arbeitslosigkeit – erstmals seit Beginn der Pandemie – mit einem Rückgang um 21.696 Personen auch unter das Niveau des Vorjahres! Dies zeigt, dass sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Bayern von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nach und nach erholen.“ 

„Es zeichnet sich allerdings auch ab, dass die mit der Corona-Pandemie verbundenen Einschränkungen bestimmte Branchen wie die Gastronomie, die Reise- und Tourismusbranche und den stationären Einzelhandel die nächsten Monate noch spürbar belasten werden. Auch die Industrie hat teilweise noch mit massiven Lieferengpässen zu kämpfen“, so die Ministerin weiter.

Die konjunkturelle Kurzarbeit hat deshalb für die weitere Beschäftigungssicherung in diesen Branchen auch in den kommenden Monaten noch hohe Bedeutung. „Ich begrüße deshalb, dass die Corona-Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld nochmals bis Ende September 2021 verlängert werden sollen. Das verschafft unseren Betrieben Planungssicherheit und die notwendige Liquidität, um weiterhin durch die Pandemie zu kommen. Insbesondere die weiterhin vollständige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge wird maßgeblich dazu beitragen, die Arbeitsplätze auch in Zukunft zu sichern. Nicht zuletzt mit Hilfe der Kurzarbeit liegt die Beschäftigung in Bayern mit rund 5,7 Millionen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern weiterhin auf hohem Niveau“, sagt Trautner.  

Außerdem appelliert die Ministerin an den Bund: „Die höheren Kosten für den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit dürfen nicht zu Lasten des Beitragssatzes in der Arbeitslosenversicherung gehen und müssen durch einen höheren Bundeszuschuss ausgeglichen werden, sonst würden die positiven Effekte der Verlängerung zunichte gemacht.“ 

Im Mai 2021 waren in Bayern 268.884 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 3,6 Prozent. 

Kreisbote

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