Ressortarchiv: Starnberg

Leistungsfähigkeit ist erreicht

Schon heute ist die Verkehrsbelastung der Hanfelderstraße höher als für das Jahr 2025 (10.600 Fahrzeuge) prognostiziert. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Wählergemeinschaft Pro Starnberg (WPS) laut einem Fachgutachten von Christian Fahnberg. Der Verkehrs- und Stadtplaner hatte im vergangenen Jahr die Kfz-Dichte in Ober- und Unterbrunn gezählt (12.600 Fahrzeuge täglich Richtung Starnberg) und quasi für den Starnberger Ortseingang hochgerechnet. Demnach hält der Verkehrsplaner eine aktuelle Querschnittsbelastung von 13.000 Kfz täglich am Ortseingang von Starnberg für plausibel. In der Starnberger Verkehrserhebung von 2007 wurden dagegen nur 8.405 Autos am Ortseingang festgestellt – im Gutachten von Verkehrsexperten waren es im gleichen Jahr 9.500 Fahrzeuge.
Leistungsfähigkeit ist erreicht

Mehr Platz für Floriansjünger

Gut Ding braucht Weile, so konnte vergangene Woche endlich der Anstich für das neue Feuerwehrhaus in Oberalting stattfinden. Schon im März 2008 wurde eine erste Baugenehmigung erteilt. Auf Grund schlechter Bodenverhältnisse gab es jedoch „viele Änderungen“ und entsprechende Neuplanungen, um die dadurch neu entstehenden Kosten im Rahmen zu halten.
Mehr Platz für Floriansjünger

"Lassen uns nichts überstülpen"

Ein Versöhnungsversuch des Initiativvereins zur Schaffung eines Naturparks Fünfseenland mit den Landwirten ist am Montag auf der Mitgliederversammlung im Pfarrstadel in Weßling gescheitert. „Wir lassen uns nichts überstülpen“, stellte Kreisobmann Georg Zankl fest. Seiner Meinung nach sei auch der neue Flyer des Vereins irreführend und provoziere zudem die Landwirte.
"Lassen uns nichts überstülpen"

Neuer Seewinkel eröffnet

Die Herrschinger haben ihren Seewinkel wieder zurück. Seit vergangenem Wochenende steht den Badefreunden und Sonnenhungrigen das begehrte Grundstück zwischen Kurpark und den ehemaligen Keramischen Werken wieder offen – mit neuem Kiosk und WC-Gebäude. Am Freitag erhielt der neue Wirt Fernando da Silva die Schlüssel für das „Strandbad Seewinkel“, wie das Gelände nun heißt.
Neuer Seewinkel eröffnet

Angst vor massiver Bebauung

Ein Vorbescheidsantrag des Traubinger Gemeinderats Franz Matheis zum Neubau von acht Wohnhäusern an der Riedstraße beschäftigte vegangene Woche den Tutzinger Bauaus-schuss. Während die grundsätzliche Genehmigung des Vorhabens einstimmig erteilt wurde, sorgen sich etliche Ausschussmitglieder und offenbar auch Grundstücksnachbarn, dass auf der bisherigen Viehweide (die keiner formellen Umnutzung bedarf) eines Tages eine zu massive Bebauung entstehen könnte.
Angst vor massiver Bebauung

Gutachter in der Kritik

Vier Tage waren für die Verhandlung am Verwaltungsgericht München II angesetzt. Nach dem vierten Verhandlungstag jedoch stand fest, dass es eine Entscheidung über den genehmigten Geschäftsreiseflugverkehr am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen nicht vor Herbst geben wird. Erst im Oktober soll der Prozess fortgeführt werden. In Kritik geriet der hydrogeologische Gutachter.
Gutachter in der Kritik

Ratten an der Würm

An der Würm in Gräfelfing gab es schon immer Enten, Ratten und auch sonstiges Getier. Diese sind aber nicht geblieben, sondern immer wieder weggezogen. „Das gehört dazu wenn man am Ufer lebt, daran würde sich auch niemand stören.“ Aber nicht in dieser Anzahl, so ein verärgerter Anwohner, dessen Grundstück an der Stefanusstraße direkt an die Würm grenzt.
Ratten an der Würm

Zuschlag für KinderArt

Der private Träger KinderArt wird ab 1. September den Kindergarten und die Krippe Höhenrain, den Hort Aufkirchen und den Kindergarten Berg betreuen. Das entschied der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung. Damit ist das Bayerische Rote Kreuz (BRK) endgültig ausgeschieden. Auch ein dritter Bewerber, der gemeinnützige Verein FortSchritt, konnte sich nicht durchsetzen.
Zuschlag für KinderArt

Geeigneten Platz gefunden

Die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg stellt ihr Grundstück für den neuen Waldkindergarten in Wörthsee zur Verfügung. „Mit dieser Aktion unterstützt die VR Bank nicht nur die Forderung nach mehr sozialer Verantwortung, sondern handelt mit der direkten Förderung regionaler Projekte“, so Pressesprecher Johann Oberhofer. Bürgermeister Peter Flach begrüßte das schnelle und unbürokratische Handeln der VR-Bank und unterstrich das soziale Engagement der Bank und ihre Verbundenheit mit der Region.
Geeigneten Platz gefunden

Doppelt so viel Platz

Der Umzug der Volkshochschule Würmtal in die Räume der ehemaligen Edeka-Filiale am Marktplatz nimmt Gestalt an. Zwar ist mit einer Eröffnung der VHS nicht vor Herbst 2010 zu rechnen, das Raumprogramm für die rund 1.200 Quadratmeter steht aber bereits, wie jüngst Bürgermeisterin Annemarie Detsch und VHS-Vorstand Jochen Schwerdtner in einem Pressegespräch erläuterten. Der Umbau des ehemaligen Supermarkts wird von der Verwaltung mit einer Million Euro veranschlagt. Genauso viel soll die Gemeinde Planegg übrigens für den Erwerb der Räumlichkeiten bezahlt haben.
Doppelt so viel Platz

Paten dringend gesucht

Täglich eine warme Mahlzeit ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Gräfelfing. Die Gründe und Gesichter der Armut sind vielfältig, die folgen fatal: Unterernährung, Krankheit, Schwäche und soziale Isolation. Gerade ältere Menschen sind von dieser Armut besonders betroffen. Aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung sind viele nicht in der Lage, sich ein warmes Essen zuzubereiten. Gleichzeitig fehlt es an finanziellen Mitteln, um sich täglich eine warme Mahlzeit liefern zu lassen. Damit Hunger kein Thema mehr ist, haben die Malteser ein neues Projekt gegen Altersarmut ins Leben gerufen. Die Rede ist von „Mahlzeitenpatenschaften“.
Paten dringend gesucht

Sterne funkeln für Tourismusbetriebe

Eine deutlandweite Premiere im Wirtschaftsministerium von Martin Zeil: Zum ersten Mal hat ein Minister Vermietern von Ferienwohnungen die begehrten Klassifizierungs-Sterne verliehen. Am Montagnachmittag sind 29 Privatvermieter aus den Tourismusregionen Starnberger Fünf-Seen-Land, dem Tölzer Land und dem Pfaffenwinkel in Zeils Ministerium in München zusammengekommen, um sich neben der Auszeichnung auch die lobenden Worte des Ministers sowie der Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbands (DTV), Claudia Gilles, abzuholen.
Sterne funkeln für Tourismusbetriebe

Buntes Schmuckstück

Geschafft: Die Sanierungsarbeiten im Kindergarten an der Grubmühlerfeld-Straße sind beendet und die Kleinen bedankten sich bei der offiziellen Präsentation bei Eltern, Betreuern und Kommune für ihren neu gestalteten Hort, der vor allem durch viel Platz, bunte Farben und viel Licht beeindruckt.
Buntes Schmuckstück

"Ein Gewinn" für Starnberg

Die Wählergemeinschaft Pro Starnberg (WPS) steht für weniger Regelung und weniger Bürokratie – will transparente Finanzen und einen sparsameren Umgang mit Steuergeldern und Abgaben. Laut ihrem neuem Vorsitzenden Professor Günther Picker ist die WPS „ein Gewinn“ für Starnberg. Bei einem Pressegespräch führte er an, dass in die Lösung überfälliger Probleme wieder Bewegung gekommen sei. „Wir sind eine Bürgerbewegung sind überparteilich und immer zu vernünftigen Kompromissen bereit, ohne dabei unsere Ziele aus den Augen zu verlieren“, so Picker. Die Allianz mit der Bürgerliste Starnberg habe sich bewährt. „In Sachfragen gib es keinen Dissens.“
"Ein Gewinn" für Starnberg

Leben "a là carte"

Ein bisschen mehr Schwung und etwas mehr Farbe hätte dem Projekt Betreutes Wohnen in Gilching durchaus gut getan. Der schlichte Betonbau wird lediglich durch einen grünen Innenhof aufgewertet. Dennoch lobten Bauherr und Architekten im Zuge der Einweihungsfeierlichkeiten das „gelungene Werk“. Insgesamt hat das Projekt knapp acht Millionen Euro gekostet.
Leben "a là carte"

Lehrreich für Kinder

Elisabeth Seidls Passion für einen naturverbundenen Landbau lebt auch nach ihrem Tod vor zwei Jahren in Gräfelfing weiter. Auf einer Grünfläche von rund vier Hektar betreibt die Seidlhof-Stiftung am Neunerberg an der Grenze zu Planegg Öko-Landbau. Naturliebhaber können dort ökologischen Landbau in seiner ganzen Bandbreite erleben. Für die vielen Schulklassen, die auf den Neunerberg zu Marco Zehner kommen, ist der Platz ein Ort des Erlebnis und Lernens von Natur.
Lehrreich für Kinder

Soldaten fühlen sich wohl

Über 5.000 Besucher strömten am vergangenen Samstag auf den Festplatz der Maxhof-Kaserne, um beim „Tag der offenen Tür“ den 50. Geburtstag der Bundeswehr im Landkreis zu feiern.
Soldaten fühlen sich wohl

Wüster gibt nicht auf

CSU-Gemeinderat Walter Wüster lässt nicht locker und hofft, dass es bald auch in Gräfelfing einen Fitness-Parcours für Senioren geben wird. Erstmals wandte er sich im Dezember 2007 an die Gemeinde und beantragte für die älteren Mitbürger die Errichtung so genannter Senioren-Spielplätze. Ein weiterer Antrag folgte im Juli 2008. Gerade in einer alternden Gesellschaft sei es wichtig, etwas für die Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun, findet Walter Wüster und kann nicht nachvollziehen, warum bis dato nicht darüber im Gemeinderat diskutiert wurde. Deshalb wünscht sich Wüster eine zügige Realisierung und fordert in seinem jüngsten Antrag vom 31. Mai , dass sich die Gemeindeverwaltung dem Thema annimmt und über geeignete Plätze berät.
Wüster gibt nicht auf

Sonderfahrt für die Besten

Erstmals wurden Oberbayerns beste Absolventen der Abschlussprüfungen im Landkreis Starnberg ausgezeichnet. Bei einer Sonderfahrt auf der „MS Starnberg“ überreichte IHK-Präsident Erich Greipl den Kandidaten ihre Abschlusszeugnisse und gratulierte zur großartigen Leistung. Auch der Vorsitzende des IHK-Gremiums Starnberg, Walter Essler gratulierte der „Elite des Berufsnachwuchses“.
Sonderfahrt für die Besten

Start am 2. Oktober

Von Bayerisch über Komisch bis hin zu Afrikanisch liest sich das Herbstprogramm von „Singers Spektakel“. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte die Veranstalterin, dass das erste Halbjahr positiv verlaufen ist. Wie berichtet, ist Uli Singer nach längerer künstlerischer Pause wieder ins Veranstaltungsfach eingestiegen. „Wenn man da mal drin war, lässt es einen einfach nicht mehr los“, sagt die langjährige Aktivistin der so genannten Subkultur.
Start am 2. Oktober

Jungbürger äußern viele Wünsche

Er sei überrascht, dass immerhin 30 Jugendliche zur ersten Jungbürgerversammlung ins Gilchinger Rathaus gekommen waren, sagte Bürgermeister Manfred Walter. Auch wenn rund 1.800 Einladungen raus gegangen sind, „der Schnitt ist fürs erste Mal ist gar nicht so schlecht“.
Jungbürger äußern viele Wünsche

Große Lösung für FFW-Haus

Der Feuerwehr-Neubau rückt in greifbare Nähe. Ohne Gegenstimme verabschiedete der Gemeinderat Herrsching jüngst die Vorentwurfsplanung von Architektin Claudia Schreiber – und entschied sich für große Version inklusive kompletter Unterkellerung: Kostenpunkt: Zwischen 3,1 und 3,4 Millionen Euro. Noch vor der Sommerpause soll die Entwurfsplanung verabschiedet werde.
Große Lösung für FFW-Haus

Entscheidung im Juli

Architektin Claudia Schreiber hat derzeit viel in Herrsching zu tun. Neben der Feuerwehr-Erweiterung (siehe weiteren Bericht) ist sie auch mit dem Rathaus der Ammerseegemeinde beschäftigt. Dieses platzt bekanntlich aus allen Nähten; der Gemeinderat hat Schreiber daher beauftragt, neben einem Neu- beziehungsweise Erweiterungsbau an Ort und Stelle, auch den Alternativstandort an der Bahnhofstraße 36 und 38 zu prüfen. Vorteil gegenüber der jetzigen Adresse: Städtebaulich könnte der Platz rund um den Bahnhof nur profitieren. Und auch die Lage wäre zentraler als heute.
Entscheidung im Juli

Kampf gegen die Vision

Die Schlagenhofener schlagen zurück. Erneut kündigten Bürger des rund 200-Seelen-Dorfes Widerstand gegen eine Umgehungsstraße des Erholungsgeländes Oberdorf an. „Ein Kampf, der seit 36 Jahren immer wieder neu aufgekocht wird“, sagt Robert Volkmann.
Kampf gegen die Vision