Ressortarchiv: Starnberg

Schalldämpfer für S-Bahn-Züge

Sie rauben bisweilen den letzten Nerv: Zischende, krachende und fachende S-Bahnzüge an den Endhaltestellen – ein unerträgliches Ärgernis für die Anwohner. Abhilfe verspricht nun ein Schalldämpfer (Diffusor), der kürzlich im Münchner S-Bahn-Werk Steinhausen vorgestellt wurde.
Schalldämpfer für S-Bahn-Züge

Bürger sollen mithelfen

Für die Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für das westliche Fünfseeland stehen als nächste Schritte die Organisation und Durchführung zweier Klimaschutzkonferenzen im Mittelpunkt. Ziel des Konzeptes ist ein Zukunftsprogramm zu entwickeln und umzusetzen für eine energiestarke Region. Mit dem Konzept „sollen die Weichen gestellt werden für ein verstärktes Engagement in Sachen Klimaschutz, Ausbau Erneuerbarer Energien (Sonnenkraft, Windkraft, Bioenergie, Wasserkraft) und Reduktion des CO-2-Ausstoßes im Zuständigkeitsbereich der AWA-Ammersee - für die Gemeinden Andechs, Weßling, Herrsching, Inning, Pähl, Wielenbach, Wörthsee und Seefeld“, betonte Bürgermeister Peter Flach im Februar.
Bürger sollen mithelfen

Bürger sind gefragt

Elementare Aufgabe des kommunenübergreifenden Projekts „Würmtal – das Radltal“ ist die Bewusstseinsbildung der Bürger. „Wenn die Bürger nicht bereit sind, ihr Mobilitätsverhalten zu ändern, können wir noch so viele Radwege bauen“, so Projektleiter Christian Fahnberg vom Ingenieurbüro Ingevost. Als erster Schritt wird derzeit im Rahmen des Mobilitätsmanagement die momentane Radverkehrssituation erfasst und zwar gemeindeübergreifend. Mit dem interkommunalen Projekt verfolgt Fahnberg das Ziel, den zwischengemeindlichen Radverkehr im Würmtal zu fördern. „Wir müssen Schwachstellen über die Gemeindegrenzen hinaus herausfinden.“
Bürger sind gefragt

Rathaus wird aufgepeppt

Herrsching – Nach der jüngsten Haushaltsprognose steht fest: Herrsching wird sich so schnell kein neues Rathaus leisten können. Auch wird die Kommune nicht das Grundstück der Firma Heine Optotechnik an der Kientalstraße kaufen. Das hatte unlängst Gemeinderätin Mia Schmidt (parteilos) beantragt.
Rathaus wird aufgepeppt

U-Bahn von hohem Nutzen

Wieviele Fahrgäste werden täglich einmal in Martinsried in die U 6 steigen? Welchen Zuwachs an Pendlern wird die Campus-Erweiterung bringen? Und wie wird sich das Reiseverhalten in der Region durch die neue U-Bahnanbindung verändern? Diese Fragen und vieles mehr wurde vom Büro Intraplan Consult in einer Nutzen-Kosten-Untersuchungen (NKU) ermittelt und dem Gemeinderat in der Sitzung vor der Sommerpause vorgestellt. Darüber hinaus präsentierte der MVV sein Gutachten für eine Park and Ride-Anlage am künftigen U-Bahnhof.
U-Bahn von hohem Nutzen

"Auf Kosten der Schwachen"

„Geld zu sparen, auf Kosten der Alten und Schwachen, dass ist der Eindruck, den wir haben, wenn wir uns die Entwicklungen im Vorfeld des Neubaus des Altenheims St. Gisela in Gräfelfing anschauen“, so Kai Reichert, BVGL-Gemeinderat. Auch Sonja Mayer, Initiatorin der Initiative „Zeit statt Geld“, die sich ehrenamtlich um die Betreuung von Bewohnern des Altenheims kümmert ist entsetzt: „Die alten Menschen und ihre Angehörigen sind verunsichert und teilweise verzweifelt, wurde ihnen doch zunächst zugesichert während des Neubaus in St. Gisela bleiben zu können“. Nun müssen alle Bewohner und Angestellte bis Jahresende das Haus verlassen haben und in anderen Einrichtungen unterkommen.
"Auf Kosten der Schwachen"

Tunnelverlängerung

Die Gemeinde Gräfelfing sucht europaweit das bestmöglichste Planungsteam für die Machbarkeitsstudie „Tunnelverlängerung“. Nach maximal zwei Jahren, also Ende 2011 ist mit einer Planungsempfehlung zu rechnen. Wie berichtet will Gräfelfing auf Grund des Gemeinderatsbeschlusses vom 31. März den bestehenden Autobahntunnel der BAB A 96 zur Verbesserung des Immissionsschutzes für die nahe gelegenen Wohngebiete verlängern. „Heute wurde die Machbarkeitsstudie ‘Tunnelverlängerung’ ausgeschrieben“, betonte Peter Köstler beim Pressetermin am Dienstag vergangener Woche auf der Autobahnbrücke „Am Wasserbogen“ mit Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter und Bauingenieur Markus Staller.
Tunnelverlängerung

Tipps vom Fachmann

Es war die größte Ansammlung gesundheitsschädlicher Amrosie-Pflanzen im Landkreis Starnberg, erklärte Siegfried Schlager. Er hatte am Samstag in Gilching zu einem Infotreffen eingeladen. Mit dabei Laura Stuck aus Breitbrunn. Sie arbeitet derzeit an einer Entwicklungsstudie.
Tipps vom Fachmann

Wie dick ist die Made?

In Augenschein nahm kürzlich Verwaltungsrichter Volker Berberich den umstrittenen Standort Jaudesberg, auch Königsberg genannt. Auf der Fläche zwischen Breitbrunn und Schlagenhofen soll ein 32,5 Meter hoher Funkmast für bessere Mobilfunkverbindungen sorgen (wir berichteten). Dagegen laufen die Gemeinde Inning und eine Bürgerinitiative Sturm. Nun soll E-Plus den Beweis erbringen, dass ein Alternativ-Standort an der Autobahn München-Lindau nicht geeignet ist.
Wie dick ist die Made?

Höchste Zeit für säumige Senioren

Der Staat baut das Rentensystem um. Alle Einkünfte im Alter sollen gleichmäßig besteuert werden. Das neue Alterseinkünftegesetz ist seit 2005 in Kraft, sorgt immer wieder für neue Schlagzeilen und verunsichert die die Betroffenen. In den vergangenen Tagen meldeten sich im Finanzamt Starnberg wieder viele Senioren, weil die Rentenbesteuerung erneut in den Tagesthemen war mit der Nachricht, dass ab Herbst alle Rentenversicherungsträger erstmals rund 120 Millionen Rentenbezugsdaten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen in Berlin melden.
Höchste Zeit für säumige Senioren

Weiterhin öffentlich

Das Kurparkschlösschen bleibt der Öffentlichkeit erhalten. Der Herrschinger Gemeinderat erteilte in seiner Juli-Sitzungen allen Überlegungen eine Abfuhr, das Anwesen aufgrund der hohen Brandschutzauflagen einer privaten Nutzung zuzuführen. Ebenfalls vom Tisch sind alle Pläne, mit einer Außentreppe oder einem Treppenturm die Sicherheitsauflagen für den Brandfall zu erfüllen.
Weiterhin öffentlich

Per Kindergesicht

Mit den üblichen Tempoanzeigern ist die Gemeinde Berg nicht mehr recht zufrieden. Sie will die Autofahrer nicht wie bisher einfach nur mit der gefahrenen Geschwindigkeit konfrontieren, sondern verspricht sich mehr davon, sie mit einem lächelnden Kindergesicht zum Langsamfahren zu bewegen.
Per Kindergesicht

Kreative Konzepte für die Region

Unter dem Stichwort „Regionalmanagement“ fördert die Bayerische Landesregierung seit Oktober 2006 maßgeschneiderte Projekte, mit denen sich in ländlichen Regionen Potentiale ausbauen und Schwächen beheben lassen. Starnberg nimmt als einer der ersten Landkreise an dem Programm teil. Vergangenen Freitag stellte Regionalmanagerin Verena Papke nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und Bedarfsanalyse sechs Schwerpunkte und Projekte für den Landkreis vor. Zum Auftakt findet am 9. November im Landratsamt eine Veranstaltung zum Thema „Familienfreundliche Unternehmensführung – ein Wettbewerbsvorteil“ statt.
Kreative Konzepte für die Region