Ressortarchiv: Starnberg

Gemeinderäte lassen Polizei abblitzen

Krailling - Über einen Antrag der Gautinger Polizei diskutierten die Gemeinderäte auf der jüngsten Sitzung des Kraillinger Verkehrsausschusses. Es ging um die bisher bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h auf der 1,6 Kilometer langen, fast schnurgeraden Römerstraße durch den Kreuzlinger Forst zwischen Gauting und der Kreuzung mit der Pentenrieder Straße.
Gemeinderäte lassen Polizei abblitzen

Hoffnungsschimmer für das Schlosscafe

Gauting - Das leidenschaftliche Ringen um das Gautinger Schlosscafes einerseits und die Nutzung der Remise andererseits geht weiter. Im Oktober präsentierten die beiden maßgeblichen Gautinger Interessengruppen „Remise Schloss Fußberg e.V.“ auf der einen und die „Freunde des Schlosscafes e.V.“ auf der anderen Seite dem Gemeinderat ihre Vorstellungen. Beide Parteien hatten viel Publikum mitgebracht, wieder einmal musste die Stellwand im großen Sitzungssaal entfernt werden, damit alle einen Sitzplatz bekamen.
Hoffnungsschimmer für das Schlosscafe

"Erster Eindruck war gut"

Oberpfaffenhofen – Ein Szenario, das zwar Fluglärmgegner gerne ins Kalkül werfen, das am Samstag jedoch nur inszeniert war: Ein Störfall am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. Zum Einsatz kamen Feuerwehren und das BRK der Region, die den Ernstfall probten und rund 20 Passagiere retteten.
"Erster Eindruck war gut"

Probleme durch Häufchen

Starnberg – Zwei Broschüren mit „Tipps für umweltbewusste Hundehalter“ hat die Stadt Starnberg in Zusammenarbeit mit der STAgenda und dem Hundesportverein Starnberg herausgegeben – Anlass ist die zunehmende Verschmutzung durch Hundekot, ein Problem vor allem bei der Trinkwasserversorgung.
Probleme durch Häufchen

Die Meinung der Bürger ist wichtig

Starnberg – Die Meinung der Starnberger ist gefragt: Bei einer in der vergangenen Woche gestarteten Fragebogen-Aktion können sie bis 13. November sagen, welche Verkehrslösungen sie bevorzugen, was sie von den Plätzen der Stadt halten oder wie wichtig ihnen Seeanbindung oder durchgehende Uferbereiche sind. Mit Hilfe der sechs Fragen hofft Stadtplanungsreferentin und Initiatorin der Aktion Iris Ziebart eine Tendenz heraus arbeiten zu können, die dann in den Stadtentwicklungsplan mit einfließt. Wer bei der Fragebogen-Aktion mitmachen möchte, kann sich das Blatt entweder im Internet unter www.zukunft-starnberg.de herunterladen – oder in der Geschäftsstelle des Kreisboten Starnberg an der Wittelsbacherstraße abholen.
Die Meinung der Bürger ist wichtig

Nordic Walking von See zu See

Landkreis - Vor knapp drei Jahren reifte die Idee für einen Nordic Walking Park im Landkreis Starnberg - am vergangenen Samstag wurde nun in Andechs die Eröffnung gefeiert. 23 Routen aller Schwierigkeitsgrade auf insgesamt 280 Kilometer Länge aufgeteilt in vier Parkabschnitte führen die Walker vom Ammersee quer durch das Fünf-Seen-Land bis zum Starnberger See. „Der Park ist auch ein weiterer Baustein der Erlebniswelt ‘Starnberger Fünf-Seen-Land’“, so Tourismusverbands Vorsitzender Bernhard Sontheim bei der Vorstellung des Parks.
Nordic Walking von See zu See

Pöcking im Dilemma

Pöcking – Das Minispielfeld in Pöcking sorgt für Ärger: Ein Anlieger empfindet die Ballgeräusche unzumutbar und hat nun beim Verwaltungsgericht Klage wegen Lärmbelästigung eingereicht.
Pöcking im Dilemma

Riesen Rechnung im Briefkasten

Berg – Die Sanierung der Etztalstraße sorgt in der Gemeinde Berg für Zündstoff. Was von den Anliegern wohl niemand wusste: ihre Straße ist nicht ersterschlossen. Ihnen flattert deshalb in absehbarer Zeit eine Riesen-Rechnung ins Haus. Es sieht so aus, dass sie 90 Prozent der Kosten in Höhe von 450.000 Euro selbst tragen müssen.
Riesen Rechnung im Briefkasten

Eindringliche Botschaft

Starnberg – Der Kunstpreis der Stadt Starnberg geht in diesem Jahr an Christiane Wieland. Die Kraillingerin hatte die Jury durch die Suggestivkraft ihrer großformatigen Bilder beeindruckt. Als elfte Stadtmalerin darf sie nun ebenso wie ihre Vorgänger zwei Jahre lang das ehemalige Atelier von Paul Thiem an der Josef-Fischhaber-Straße kostenlos nutzen. Außerdem richtet ihr die Stadt im Anschluss eine Ausstellung inklusive Katalog aus.
Eindringliche Botschaft

Alles im "Blickpunkt"

Starnberg – Noch mehr „Informationen mit Weitblick“ für Starnberg und seine Ortsteile gemischt mit einer Portion Kommunalpolitik enthält die erste Ausgabe der neuen CSU-Broschüre „Blickpunkt Starnberg“, die jüngst von der CSU-Stadtratsfraktion vorgestellt wurde.
Alles im "Blickpunkt"

"Visionen" sind unerlässlich

Starnberg – Optimale und ganzheitliche Lösungen für Starnberg formulieren – und dann schauen, was umsetzbar ist. Für die Wählergemeinschaft Pro Starnberg ist ein Gesamtplanungskonzept für eine zielgerichtete Stadtentwicklung unerlässlich – unter Berücksichtung von räumlichen, regionalen, wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen Gesichtspunkten - und eben auch infrastrukturellen, sprich Verkehr. Der WPS-Vorsitzende Günther Picker zitierte Professor Berhard Winkler, weltweit einer der renommiertesten Stadtplaner der TU München und wohnhaft in Starnberg: „Erst muss die Drecksarbeit (sprich Verkehrssperrung und –ableitung) erledigt werden und dann kann man mit der Möblierung, das heißt der bürgerfreundlichen Gestaltung der Stadt, beginnen.
"Visionen" sind unerlässlich

Ein Refugium zum Erholen

Gilching - Die Gemeinde Gilching zählt zu den Kinderreichsten Kommunen in Bayern. Elf Kindergärten, zwei Kinderkrippen, eine Betriebskinderkrippe an der Friedrichshafener Straße am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und diverse Einrichtungen, in denen weit über 100 Schulkinder betreut werden, decken den Bedarf nicht. Unter anderem stehen auf der Warteliste der Kinderkrippen rund 80 Kinder.
Ein Refugium zum Erholen

Dorffrieden ist in Gefahr

Maising – Zwei Wege spalten ein Dorf. Jahrhunderte lang wurden Kirchenweg und Schlagfeldweg in Maising als Fußwegeverbindung nach dem Hauptort Pöcking genutzt. Doch das ist längst vorbei – die Wege sind nur noch teilweise vorhanden und als Trampelpfade erkennbar. Aus diesem Grund wollte die Gemeinde beide Wege aufgeben, was auf den Widerstand von einem Teil der Maisinger stieß, die für den Erhalt der ursprünglichen Wege kämpfen. Nun soll ein „Runder Tisch“ unter Leitung eines professionellen Mediators den Dorffrieden wieder herstellen.
Dorffrieden ist in Gefahr

Streit um Sportplatz beigelegt

Gauting - Auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses befassten sich die Gemeinderäte in Gauting mit den Bedenken und Anregungen, die während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplan der Staatlichen Würmtal-Realschule eingereicht wurden. Auf 36 Seiten trugen die Grundstückseigentümer vor allem Bedenken gegen die Lage des vorgesehenen Ersatzsport- und spielplatzes für das Gymnasium vor.
Streit um Sportplatz beigelegt

Modernisierung wird viele Millionen kosten

Krailling - Das unterirdische Tanklager zwischen Krailling und Germering zählt mit einem Fassungsvermögen von 123.000 Kubikmetern zu den größten in Deutschland. Es wurde in den 30er Jahren errichtet, ist über die Pipeline Landsberg-Ingolstadt an das Nato-Pipeline-Netz angeschlossen und lieferte Kraftstoffe für die Luftwaffe. Am 20. August wurde es von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) an die bis dato unbekannte deutsche Viktoriagruppe Aktiengesellschaft, München, verkauft (wir berichteten).
Modernisierung wird viele Millionen kosten

Antrag ist vom Tisch

Wörthsee - Eine Temporeduzierung an der Dorfstraße in Wörthsee auf 30 km/h ist vorerst vom Tisch. Nach einer Ortsbesichtigung und anschließend durchgeführter Geschwindigkeitsmessung kam die Polizei zu dem Ergebnis, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Bereich nicht notwendig ist. Das zusätzliche Anbringen von Schildern würde die Autofahrer zudem nur vom Verkehr ablenken.
Antrag ist vom Tisch

Rahmenplan bleibt unverbindlich

Gilching – Die Bebauung der Gilchinger Glatze soll nun zügig vorangetrieben werden. In der jüngsten Ratssitzung schaffte Bürgermeister Manfred Walter einen Konsens quer durch alle Fraktionen. Voran gegangen war eine Zusicherung auf Bürgerbeteiligung und dass jederzeit Änderungen des verabschiedeten Rahmenplans möglich sind.
Rahmenplan bleibt unverbindlich

Gemeinderäte sind enttäuscht und ratlos

Planegg - Im Sitzungssaal des Rathauses hatte sich viel Publikum eingefunden. Denn noch dieses Jahr wird Planegg entscheiden, ob es im Würmtal eine Umgehungsstraße geben wird oder nicht. Wenn sie dagegen sind, können die Gräfelfinger das Teilstück auf ihrem Gemeindegrund auch im Alleingang bauen.
Gemeinderäte sind enttäuscht und ratlos

Für ein nachhaltiges Arbeiten

Landkreis - „Die Umwelt entlasten und gleichzeitig Kosten sparen“ ist das Motto des betrieblichen Umweltmanagementprogramms Ökoprofit, einem 1991 in Graz (Österreich) entwickeltem Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und Betrieben. In Deutschland wurde es erstmals im Rahmen der Münchner Agenda 21 umgesetzt. Mittlerweile haben sich bundesweit rund 2.000 Betriebe in über 90 Standorten angeschlossen. Darunter auch Firmen aus dem Landkreis Starnberg. Zusammen mit dem Nachbarn Weilheim-Schongau werden nun erneut Betriebe gesucht, die an dem Ökoprofit Förderprogramm teilnehmen wollen - Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober.
Für ein nachhaltiges Arbeiten

Rat will Geld einsparen

Herrsching – Auf fünf Standorte verteilt werden rund um die Park and Ride-Anlage am Herrschinger Bahnhof die Fahrrad-Stellplätze eingerichtet. Stirnrunzeln bereitet den Gemeinderäten allerdings die Kostenentwicklung. Denn die ehemals 220.500 Euro für eine zentrale Bike and Ride-Anlage haben sich auf 543.478 Euro mehr als nur verdoppelt. Um bei der Beantragung der Fördermittel aber nicht zu viel Zeit zu verlieren, verabschiedete das Gremium am Montagabend die Entwürfe von Architektin Claudia Schreiber – mit dem Ziel, 150.000 Euro einzusparen.
Rat will Geld einsparen

Hilfe für die Verhandlungen

Starnberg – Die Unterschriftenaktion der CSU-Stadtratsaktion für „Saubere Bahnhöfe in Starnberg“ hat „voll eingeschlagen“: Mehr als 1.500 Starnberger unterstützten in den vergangenen vier Wochen die CSU-Forderungen nach „ordentlichen“ Bahnhöfen. Die Unterschriften, die jüngst Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger übergeben wurden, sollen den Rathauschef bei seinen Verhandlungen mit der Bahn AG helfen, Verbesserungen durchzusetzen.
Hilfe für die Verhandlungen

Startschuss für "Premium-Markt"

Tutzing - Bürgermeister Stephan Wanner, Bauherr Karl Haub, Peter Loheide von der Tengelmann Warenhandelsgesellschaft, Julia Aue vom planenden Architekturbüro und der ausführende Bauunternehmer Holger Hilling haben vergangene Woche auf einer 7.700 Quadratmeter großen Teilfläche der ehemaligen Textilwerke den Spatenstich für das „Tengelmann Center Tutzing“ an der Lindemannstraße vorgenommen.
Startschuss für "Premium-Markt"

Neueröffnung nach Umbau

Mit einem großen Festakt für rund 200 geladene Gäste und einem anschließenden Tag der Offenen Tür, den etwa 3.500 Besucher nutzten, wurde Anfang Oktober der Abschluss der umfangreichen Umbauarbeiten am Tutzinger Benedictus-Krankenhaus gefeiert. Unter anderem wurde der Eingangsbereich deutlich heller und freundlicher gestaltet, „um Ruhe auszustrahlen, die Angst zu nehmen und den Gang in die Klinik entspannter zu gestalten“, wie Klinik-Geschäftsführer Clemes Guth im Vorfeld bei einem Pressegespräch berichtete.
Neueröffnung nach Umbau

Sonnenlicht macht sich bezahlt

Rund 250.000 Euro Kapital mussten für die Errichtung der ersten Kraillinger Bürgersolaranlage auf dem Dach des Bauhofs gesammelt werden. Kein Problem: Innerhalb von nur drei Tagen waren die 160 Anteile verkauft. Das Dach wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Mitte September ging die Anlage in Betrieb.
Sonnenlicht macht sich bezahlt

Ein "Signal für den Aufbruch"

Kürzlich lud die Geschäftsführung der DYNAMIC Systems GmbH zur Grundsteinlegung ihres neues Firmengebäude an die Inninger Straße nach Etterschlag ein. Harald Lossau begrüßte Vertreter der Politik, Wirtschaft und des Bauwesens. „Mit unserer Grundsteinlegung setzten wir ein Signal für den Aufbruch und wirtschaftliches Wachstum“, so der Geschäftsführer.
Ein "Signal für den Aufbruch"

Gefährliche Begegnungsfalle für Busse

Wenn alles gut läuft, begegnen sich die MVV-Busse der Linie 266 zwischen der U-Bahn-Station Großhadern und der S-Bahn-Station im Abstand von einer Minute an der Neurieder Straße. Wenn der eine an der Haltestelle losfährt, kommt der andere aus der Gegenrichtung gerade an. Doch es läuft nicht immer gut. Dann begegnen sich die 2,55 Meter breiten Gelenkbusse oft an der nur 5,5 Meter breiten Straße Am Klopferspitz.
Gefährliche Begegnungsfalle für Busse

Die Kommunen setzen den Rotstift an

Die Gautinger Freiwillige Feuerwehr braucht einen neuen Versorgungs-Lkw. Der alte ist seit 1986 fast täglich im Einsatz und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Rund 150.000 Euro müsste die Gemeinde dafür im nächsten Jahr ausgeben. Doch keiner weiß, ob das Geld dafür da sein wird. „Gibt es so etwas nicht auch gebraucht“, wollte Bürgermeisterin Brigitte Servatius (SPD) in der jüngsten Gemeinratssitzung wissen.
Die Kommunen setzen den Rotstift an

Ein Quantensprung

Der jahrezehnte lange Wunsch des TSV-Gräfelfing nach einem Kunstrasenplatz ist in Erfüllung gegangen. Mit dem neuen Kunstrasenspielfeld entzerrt sich vor allem die angespannte Spielsituation, da der neue Spiel- und Trainingsplatz einen ganzjährigen Spielbetrieb im Freien sichert, betonte Präsident Christoph Göbel.
Ein Quantensprung

Rotstift wird angesetzt

Ernste Gesichter im Bauausschuss: Der Umbau der ehemaligen Edeka-Filiale am Marktplatz als neues Schulungsgebäude für die Volkshochschule (Vhs) wird um einige hunderttausend Euro mehr kosten als erwartet. Bei der Diskussion über ein Raumprogramm für die Vhs stellte sich heraus, dass die Gesamtkosten inklusive der Million für die Immobilie selbst, auf runde 2,2 Milionen Euro klettern werden. Architekt Jürgen Gollwitzer zeigte dem Bauausschuss einige Beipiele, wo der Rotstift angesetzt werden könnte.
Rotstift wird angesetzt

Modifizierter Antrag

Die Leutstettener Straße soll zwischen Kreu-zung Münchner Straße und Bahnunterführung künftig für Lkw mit einem tatsächlichen Gesamtgewicht über 5,5 Tonnen gesperrt werden. Ein Antrag von BLS-Stadtrat Rainer Marcinek, den er in ähnlicher Form bereits vor sechs Jahren ohne Erfolg gestellt hatte und der „auch schon in der Bürgerwerkstatt ein Thema war“ (Marcinek), drang diesmal im Hauptausschuss durch: Bei nur zwei Gegenstimmen wurde beschlossen, dem beobachteten Schleichverkehr schwerer Lastkraftwagen in Richtung Gewerbe-gebiet einen Riegel vorzuschieben.
Modifizierter Antrag