Ressortarchiv: Starnberg

Einbau öffentlicher Toiletten am Bahnhof Possenhofen noch zu teuer

„Das Geld nicht mit beiden Händen zum Klofenster rausschmeißen“ - mit diesen Worten machte Pöckings Gemeinderat Rudolf Grießer (Grüne) deutlich, was er von den Kosten in Höhe von 141.000 Euro für den Einbau öffentlicher Toiletten im Bahnhof Possenhofen hält. Er regte an, noch einmal nach Einsparungen zu suchen. Mit 14:6 Stimmen sprach sich der Gemeinderat für eine neuerliche Überarbeitung aus.
Einbau öffentlicher Toiletten am Bahnhof Possenhofen noch zu teuer

Dank sprudelnder Gewerbesteuer: Pöckings Haushalt rekordverdächtig

Die Pöckinger stehen gut da - finanziell: Sie haben praktisch keine Schulden - müssen keine Kredite aufnehmen und können ihre Rücklagen bis zum Ende des Jahres um 7,7 Millionen Euro auf dann 59,7 Millionen Euro mehren. Ein Grund für die komfortable Haushaltssituation sind die heuer ungewöhnlich hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer: 40 Millionen Euro (im Vergleich: 2009 waren es 17,3 Millionen Euro). Angesichts so erfreulicher Zahlen stimmte denn auch der Gemeinderat einstimmig der Verabschiedung des Haushalts 2010 zu.
Dank sprudelnder Gewerbesteuer: Pöckings Haushalt rekordverdächtig

Leerer Tutzinger Gemeindesäckel gefährdet "Kinderhaus St. Joseph"

Die dramatische Finanzlage der Gemeinde stellt das Projekt „Kinderhaus St. Joseph“ in Frage. Der vom Planer Florian Burgstaller auf mindestens 3,195 Millionen Euro veranschlagte Neubau mit Kindergarten- und Hortplätzen für insgesamt 165 Kinder kann nach Einspruch der Kommunalaufsicht nicht durch eine reguläre Kreditaufnahme Tutzings (in Höhe von zwei Millionen Euro) ge-stemmt werden – nur mit Hilfe einer Umwegsfinanzierung über die öffentliche Kreditanstalt „Bayern Grund“ können die erforderlichen Eigenmittel außerhalb des Haushalts dargestellt werden.
Leerer Tutzinger Gemeindesäckel gefährdet "Kinderhaus St. Joseph"

Hundertwasserturm mit 20 Metern Höhe genehmigt

„Es gibt seit zehn Jahren ein genehmigtes Verwaltungsgebäude“, begann Anne Neppel die Sondersitzung in der Carl-Orff-Volksschule in Andechs. Eine Umsetzung jedoch war bisher nicht möglich, da im Rahmen der Aufstellung eines Bebauungsplans immer wieder neue Auflagen bezüglich der Wasseraufbereitung, des Brand- und des Immissionsschutz gemacht wurden. „Mitte 2008 war dann alles da“, betonte die Rathauschefin. „Wir wissen sehr wohl, dass die Andechser Molkerei zu uns gehört und wollen auch, dass sie sich weiter entwickelt", versicherte die Rathauschefin.
Hundertwasserturm mit 20 Metern Höhe genehmigt

"Maximaler Druck" auf der Gemeinde

Zuletzt sorgten in der Gemeinde Andechs das von den Mönchen geplante Pilgerhotel und der ebenfalls beabsichtigte Kloster-Golfplatz für eine ähnliche Aufregung. Nun ist es ein Verwaltungsgebäude der Molkerei Scheitz, das nicht jedermanns Geschmack trifft.
"Maximaler Druck" auf der Gemeinde

Auf Empfehlung des Landesamts

Die „Villa Ludendorff“ wird auf Vorschlag des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege in die örtliche Denkmalliste aufgenommen. Der Bau- und Ortsplanungsausschuss der Gemeinde Tutzing schloss sich der Stellungnahme der Oberen Denkmalschutzbehörde vom 17. Februar einmütig an.
Auf Empfehlung des Landesamts

Für Gäste und Bürger

Mit der Eröffnung des Tourismusbüros im Vetterlhaus hat die Gemeinde Tutzing am vergangenen Samstag einen weiteren Mosaikstein zur Belebung des Ortszentrums gesetzt: „Dies soll auch ein Haus für die Tutzinger Bürger sein, nicht nur eines für Touristen“, sagte CSU-Gemeinderat Armin Heil und sprach damit als Tourismus-Referent den zahlreich erschienenen Einheimischen aus dem Herzen.
Für Gäste und Bürger

"Goldene Zeiten" sind vorbei

Was hat Priorität: Der Bau eines Kinderhauses oder der Umbau des Bahnhofes zum Rathaus? Letzterer ist dazu noch akut einsturzgefährdet und muss deshalb dringend saniert werden. Kosten: Eine Million Euro.
"Goldene Zeiten" sind vorbei

In letzter Minute

Endlich haben Herrschings Gemeinderäte den längst überfälligen Rathaus-Umbau in Angriff genommen. Nachdem zwei Planungsbüros in ihren jeweiligen Berichten von schwerwiegenden Mängeln und von einer Gefährdung der Mitarbeiter im Brandfall schreiben und der Nutzungsentzug drohte, hat der Gemeinderat jetzt verschiedene Umbauten im Gebäude sowie einen Anbau verabschiedet. Letzterer wird vor allem aus Brandschutzgründen gefordert.
In letzter Minute

Kreispolitiker einigen sich

Noch nie war der Landkreis Starnberg so nah dran an einem umfassenden Radwegeverkehrskonzept. Immer wieder versuchten die Kreispolitiker in den vergangenen zehn Jahren, selbst die Routen zu erkunden und eine Planung auf die Beine zu stellen – vergebens. Das Tourismus-Beratungsbüro Alpstein aus dem Allgäu hat nun ein Gesamtkonzept vorgelegt, das alle Ortschaften im FünfSeen-Land miteinander verbindet, eine einheitliche Beschilderung vorsieht und im Großen und Ganzen sogar alltagstauglich ist. Der Kreisausschuss verabschiedete das Alpstein-Papier einstimmig, nun kommt es nur noch auf die Finanzierung der erforderlichen 90.000 Euro durch die Gemeinden und Landkreis an.
Kreispolitiker einigen sich

Starkes Signal pro Radfahren setzen

Das gemeinsame Projekt „Würmtal - Das Radltal“ ist einen Schritt weiter. Über den aktuellen Sachstand des regionalen Radverkehrskonzeptes informierte jüngst Christian Fahnberg vom Ingenieurbüro Ingevost. Im Auftrag der vier Gemeinden Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg berichtete Fahnberg im Sitzungsaal des Planegger Rathauses über Auftragsinhalte, anstehende Aktionen und die nächsten Schritte. Die vier Bürgermeister der Würmtalgemeinden waren ebenfalls anwesend. Radeln ist gesünder, besser und macht vor allem Spaß, betonte eingangs Planeggs Bürgermeisterin Annemarie Detsch, die selbst vom Virus Radeln infiziert ist. Dazu bedarf es aber auch einer richtigen Infrastruktur.
Starkes Signal pro Radfahren setzen

Für ehrenamtliches Engagement

Gleich sieben neue Bürgermedaillen wurden in der vergangenen Woche in Starnberg verliehen – eine davon posthum. Nach einer Pause von fast fünf Jahren ehrte Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger bei einem Festakt in der Schlossberghalle verdiente Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement. Zu den 42 Bürgermedaillenträgern seit 1970 kamen neu Martha Wisgott, Annaliese Strunz sowie Hans Beigel senior, Egon A. Blädel, Günther Ostermeier, Gerhard Schober und der im vergangenen Jahr verstorbenen Paul Heinemann hinzu.
Für ehrenamtliches Engagement

München soll Verzicht anmelden

Eigentlich spricht alles gegen einen Autobahnringschluss im Münchner Süden. Alle Argumente für einen Ausbau der A99 Süd wurden mittlerweile ins Gegenteil umgedreht, von einer spürbaren Entlastung der Menschen im Norden und Osten in der Region gehen nicht einmal mehr die Befürworter aus. Und trotzdem herrscht in den Kommunen im Würmtal, dem Isartal und im Hachinger Tal* vor dem Ringschluss große Angst. Vor knapp einem Jahr haben sie sich deshalb die 14 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zu einem „Südbündnis“ zusammengeschlossen. Gemeinsam mit dem Bund Naturschutz (BN) erklärten sie auf einer Pressekonferenz in München noch einmal, was ihre gemeinsame Sorge ist und wie die Alternativen zu diesem Projekt aussehen könnten.
München soll Verzicht anmelden

Traditionsunternehmen in der Krise

Die Zukunft der Starnberger Druckerei Jägerhuber ist ungewiss: Laut Presseberichten steckt der Familienbetrieb in der schwersten Krise der 100-jährigen Unternehmensgeschichte. Dramatische Auftragseinbußen im vergangenen Jahr an Großaufträgen machen dem Unternehmen dem Vernehmen nach schwer zu schaffen.
Traditionsunternehmen in der Krise

Stadt soll gestaltend eingreifen

Im Vorfeld der Entscheidung des Starnberger Bauausschusses plädiert die 1996 als Verein gegründete „Bürgerinitiative zur Erhaltung und Verbesserung der stadteigenen Grünflächen in Starnberg“ für die Wiederherstellung der öffentlichen Freiräume in der Blumensiedlung. Am morgigen Donnerstag muss der Bauausschuss entscheiden, ob er die inzwischen im dortigen Grüngürtel wild gewachsenen Bäume erhalten oder fällen will, um so wieder die einst bewusst geschaffene Fernsicht auf See und Gebirge zu ermöglichen.
Stadt soll gestaltend eingreifen

727 Unterschriften gegen Funkmasten

Die Initiative „Alersberg“ hat am vergangenen Freitag 727 Unterschriften gegen die Errichtung eines neuen 38 Meter hohen Funkmasten in 70 Meter Abstand zur Wohnbebauung an Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger übergeben. „Wir sind mit diesem Vorhaben nicht einverstanden und fordern von der Stadt Starnberg, die aktuelle Standortentscheidung zu korrigieren“, so die Forderung der Gartenstadtbewohner in Söcking.
727 Unterschriften gegen Funkmasten

Junge, engagierte Leute

Die Polizeidirektion Starnberg hat Verstärkung bekommen: Neun junge Polizeibeamte traten am 1. März ihren Dienst im Kreisstadt-Revier an. „Ich freue mich, dass immer sehr engagierte junge Leute zu uns kommen“, sagte Starnbergs Polizeichef Norbert Reller bei der Begrüßung. Allerdings gibt es für ihn auch einen Wermutstropfen: Die meisten bleiben nicht lange und lassen sich nach sechs beziehungsweise zwölf Monaten aus familiären oder auch aus finanziellen Gründen wieder in ihre Heimatorte zurückversetzen.
Junge, engagierte Leute

Prioritäten sollen sich ändern

Einen barrierefreien Bahnhof wird es in Gilching nicht geben. Laut Bahn sei der Umbau aus technischen Gründen nicht möglich. Bürgermeister Manfred Walter interveniert nun beim Bayerischen Verkehrsministerium.
Prioritäten sollen sich ändern

Wachdienst kontrolliert Badegelände

Hundekot auf den Liegewiesen, kläffende Vierbeiner zwischen den Handtüchern und Badegäste, die sich von so manch großem Tier bedroht fühlen: Der Kreisausschuss will für die Erholungsgebiete Kempfenhausen in der Stadt Starnberg und der Gemeinde Berg sowie Oberdorf in der Gemeinde Inning in einer Testphase von einem privaten Wachdienst bewachen lassen. Außerdem verspricht man sich auch weniger Randale in den Abendstunden bei privaten Feiern an den Seen. Bewähren sich diese Kontrollen, strebt das Landratsamt einen längerfristigen Vertrag an.
Wachdienst kontrolliert Badegelände

Lob für die "tragenden Säulen"

Auch beim diesjährigen Landfrauentag, der heuer zudem auf den Internationalen Weltfrauentag fiel, konnten die rund 250 anwesenden Bäuerinnen im Andechser Floriansstadl wie Landrat Karl Roth es ausdrückte, „einmal einen Tag lang die Seele baumeln lassen“. Als hochkarätigen Gastredner hatten Kreisbäuerin Anita Painhofer und ihre Stellvertreterin Annemarie Wunderl dieses Mal den Augsburger Bischof Walter Mixa verpflichten können.
Lob für die "tragenden Säulen"

Für Alteingesessene & Zugezogene

Es liegt zwischen Forstenrieder Park und dem Starnberger See: das Dorf Wangen. Heuer feiert die 800 Seelengemeinde ihr 1000-jähriges Bestehen und hat dafür über das Jahr verteilt ein buntes Festprogramm auf die Beine gestellt. Zum Auftakt gab es im Januar das Sebastiani-Schießen, gefolgt vom Volksmusikabend Ende Februar, bei dem auch die von Anton Brunner erstellt Chronik „1000 Jahre Wangen“ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Für Alteingesessene & Zugezogene

Wunsch nach Streitkultur

Ginge es nach einer kleinen Gruppe innerhalb des Gilchinger CSU-Ortsverbands, müsste die beschlossene Westumgehung erneut auf den Prüfstand. „13 Jahre Planung sind genug“, widersprach Ortsvorsitzender Martin Fink.
Wunsch nach Streitkultur

Herrsching wird Projekt-Gemeinde

Ob sich die geplante neue „Kommunale Wertstofftonne“ im Alltag bewährt oder nicht soll in einer zweijährigen Testphase in Herrsching untersucht werden. Kommen die Bürger in der Ammerseegemeinde und der AWISTA (Abfallwirtschaftsverband) mit den neuen Behältnissen zurecht, soll die Tonne landkreisweit eingeführt werden und den „Gelben Sack“ ablösen.
Herrsching wird Projekt-Gemeinde

Aufbereitung auf 76 Seiten

Relativ ruhig ist es die vergangenen Monate um den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen geworden. Nicht nur der Flugverkehr hält sich zurück. Auch die Diskussion scheint verstummt. Seit Montag jedoch liegt die Urteilsbegründung vor.
Aufbereitung auf 76 Seiten

Pingpong zwischen Bauamt & Gemeinde

Umbau und Sanierung des Südbaus auf dem ehemaligen Textilwerke-Gelände sorgten jüngst im Gemeinderat erneut für Irritationen. Nachdem das Tutzinger Plenum 2009 unter Hinzuziehen des Kreisbaumeisters Christian Kühnel einigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans zugestimmt hatte, deutete die Kreisbehörde nun zum allgemeinen Erstaunen in einem Brief ans Bauamt an, dass die zwingend vorgeschriebene Bestandserhaltung des so genannten Sudhauses womöglich doch gefährdet sein könnte.
Pingpong zwischen Bauamt & Gemeinde

Lindemann-Unterführung vom 25. Mai bis 30. September gesperrt

Vom 25. Mai bis voraussichtlich 30. September wird die Lindemann-Unterführung in Tutzing für die erste Umbau-Phase gesperrt sein. Laut Bauamtsleitung werde die Umleitung über die Park & Ride-Anlage am Bahnhof geführt.
Lindemann-Unterführung vom 25. Mai bis 30. September gesperrt

Bereich Hadorfer Straße/Höhenweg: Vorschläge diskutiert

Ortsschild versetzen – den Gehweg auf der Südseite verlängern und eine andere Einmündungssituation im Bereich der Hadorfer Straße/Höhenwerg schaffen: Im Hinblick auf die künftige Kinderbetreuungseinrichtung der FortSchritt gGmbH auf dem BND-Gelände in Söcking standen verschiedene Vorschläge zur Diskussion, wie man dort die Verkehrsituation verbessern kann.
Bereich Hadorfer Straße/Höhenweg: Vorschläge diskutiert

Stadt muss Zuschuss erhöhen

Weitere maximal 530.000 Euro Zuschuss legt die Stadt noch einmal drauf, damit der geplante Neubau eines integrativen Kinderhauses der Lebenshilfe nicht scheitert. Einstimmig beschloss der Hauptausschuss diese Summe zusätzlich zu den bereits zugesagten Zuschüssen für nicht gedeckte Investitionskosten zu übernehmen.
Stadt muss Zuschuss erhöhen

Benachteiligt im "Moloch Gilching"

Kürzlich lud die FDP unter dem Motto „Wege zu einem weiteren Gymnasium im westlichen Landkreis“ ins Sudhaus des Schloss Seefeld, um an Hand erstaunlicher Zahlen zu erläuterten, warum es in der Herrschinger Region ein weiteres Gymnasium dringend braucht. Dazu war unter anderem Renate Will, Bildungspolitische Sprecherin der FDP im Landtag, aus München angereist. Oswald Gasser, Kreisrat und FDP Gemeinderat in Seefeld führte durch den Abend.
Benachteiligt im "Moloch Gilching"

Ende einer Hängepartie

Ein vier Jahre dauernder Rechtsstreut geht zu Ende. Das Bayerische Verwaltungsgericht in München hat am 24. Februar entschieden, dass die Gemeinde Herrsching ihr Vorkaufsrecht für den alten Bahnhof zu Recht ausgeübt hat – und nun Eigentümerin des historischen Gebäudes wird. Mittlerweile liegt das Urteil mit einer elfseitigen im Rathaus vor. Ideen für die künftige Nutzung gibt es viele, auf jeden Fall soll der Bahnhof ein öffentliches Gebäude bleiben.
Ende einer Hängepartie

Buntes Programm, kritischer Blick

Mit viel Elan und einem abwechslungsreichen Programm startet der Herrschinger Seniorenbeirat in das Veranstaltungsjahr 2010. Nach dem Auftakt über Patientenverfügung knöpft sich der Beirat im April das Steuerrecht für Senioren vor. Neu ist ein regelmäßiger Treff am Seewinkel, auf alt Bewährtes wird beim Senioren-Aktionstag am Pfingstmontag zurückgegriffen: Sport, Spiel, Spaß, Speisen.
Buntes Programm, kritischer Blick

1,15 Millionen Euro Projekt

Dem Neubau einer Mensa an der Starnberger Grund- und Hauptschule Starnberg steht politisch praktisch nichts mehr im Wege. Einstimmig votierte der Hauptausschuss für das nach ersten Kostenschätzungen 1,15 Millionen Euro teure Projekt auf dem Gelände von Grund- und Hauptschule an der Ferdinand-Maria-Straße.
1,15 Millionen Euro Projekt

Kreisstadt hinkt hinterher

„Kinder gehören in die Mitte der Gesellschaft!“ Diese Kardinalforderung des Kinderschutzbundes und seiner bundesweit 55.000 Mitglieder in etwa 550 Orts- und Kreisverbänden gilt natürlich auch im Landkreis Starnberg, doch in die Tat umgesetzt wird sie längst nicht überall: Während viele Gemeinden mit hohem finanziellem Aufwand längst zeitgemäße Einrichtungen und Anlaufstellen zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen geschaffen haben, hinkt Starnberg hinterher.
Kreisstadt hinkt hinterher

Strom als Gefahrenquelle

Wer sein Hausdach für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung stellt, handelt durchaus umweltbewusst. Gefährlich wird es erst, wenn es zum Brand kommt. Die unter Strom stehenden Module können nicht abgeschaltet werde.
Strom als Gefahrenquelle

Zweisprachige dreigruppige Kindertagesstätte an der Friedensstraße 11

Seit langer Zeit setzt sich die seit 20 Jahren in Gräfelfing ansässige und in Jamaika geborene Elsa Schober von „Sunrise ABC“ für die Errichtung einer zweisprachigen (englisch-deutsch) Kindertagesstätte in Gräfelfing ein. Nun hat es endlich geklappt. Eine Million Euro hat die Gemeinde Gräfelfing hierfür in den Haushalt eingestellt, informierte Bürgermeister Christoph Göbel jüngst die Mitglieder des Ausschusses für soziale Angelegenheiten. „Die letzten drei Jahre haben wir das Vorhaben immer geschoben, auch vor dem Hintergrund der offenen Grundstücksfrage.“
Zweisprachige dreigruppige Kindertagesstätte an der Friedensstraße 11

Gemeinderat will Gewerbegebiet Steinkirchen zügig erweitern

Gewerbeflächen spülen Geld in die Kassen und jede Kommune kann sich glücklich schätzen, wenn sie in ihrem Sprengel noch geeignete Flächen ausweisen kann. In Planegg-Steinkirchen liegt ein solches Filetstück seit Jahren ungenutzt zwischen der Semmelweisstraße und der Ortgrenze zu Gräfelfing.
Gemeinderat will Gewerbegebiet Steinkirchen zügig erweitern

1.000 Euro Spende an das Projekt "Familien-Hebamme" der Schwangerenberatung übergeben

Relativ jung ist der Beruf der Familien-Hebamme in Bayern. „Uns gibt es seit 2007“, sagt Amrei Westhues aus Fürstenfeldbruck. Anlass waren die zunehmend vielen Misshandlungen an Kindern, die oft auf Überforderung junger Mütter zurückzuführen ist.
1.000 Euro Spende an das Projekt "Familien-Hebamme" der Schwangerenberatung übergeben

Bürgerbegehren sorgt für heftige Diskussionen im Kraillinger Gemeinderat

Der Streit um die Maibaumwiese geht in die nächste Runde. Es geht um die Frage, ob auf Grünfläche in der Ortmitte von Krailling, Pentenrieder Straße/Mitterer Straße gebaut werden darf oder nicht. Die Gemeinde braucht dringend Baugrund und hat kaum noch geeignete Flächen. Bereits vor zwei Jahren hatte eine Bürgerinitiative mit rund 1.000 Unterschriften ein geplantes Bauprojekt verhindert.
Bürgerbegehren sorgt für heftige Diskussionen im Kraillinger Gemeinderat

Jubel über Bahnhof: Herrsching darf Vorkaufsrecht anwenden

Wie gut ist Herrsching für das Jahr 2010 gerüstet? Ob es um die klamme Haushaltslage geht, die gemeindlichen Bauvorhaben, um die Bürgersolaranlage, die Gymnasiumspläne oder um die ehemals so umstrittenen Park and Ride-Anlage: Gemeindeoberhaupt Christian Schiller gab in der Herrschinger Bürgerversammlung in seinem gut einstündigen Rechenschaftsbericht umfangreich Auskunft über die Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung in den vergangenen zwölf Monaten. Im Gepäck hatte er dann noch die große Überraschung: Erst am Nachmittag vor der Versammlung hatte Schiller erfahren, dass die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht für den Bahnhof geltend machen kann.
Jubel über Bahnhof: Herrsching darf Vorkaufsrecht anwenden

Bergs Haushalt 2010 steht auf soliden Füßen / Investitionen möglich

Der Haushalt sieht nicht so düster aus, wie Bergs Bürgermeister Ruper Monn nach eigenen Worten befürchtet hatte. Nachdem gekürzt worden sei, was zu kürzen war, stehe der Haushalt 2010 auf soliden Füßen. Ab 2011 werde die Gemeinde schuldenfrei sein, dieses Jahr seien noch 300.000 Euro abzuzahlen. Über andere Kosten machte sich der Bürgermeister Gedanken. „Ich bin echt besorgt über die Belastungen auf dem Sozialsektor wie Hartz IV, die Kinderbetreuung und den wahnwitzigen Verwaltungsaufwand durch neue Verordnungen.“ Dies seien für alle Kommunen auf Dauer nicht mehr kalkulierbare Kosten.
Bergs Haushalt 2010 steht auf soliden Füßen / Investitionen möglich

Bau zugestimmt / Einwände kommen noch aus Gräfelfing

Die Planegger Gemeinderäte stimmen dem Bau des 130-Millionen-Euro-Projektes der Ludwig-Maximilians-Universität München zu. Das „Biomedical Center (BMC)“ wird als drittes Element neben den Universitätsgebäuden für die Biologische Fakultät und die Mensa in zwei Bauabschnitten nördlich der Großhadener Straße entstehen.
Bau zugestimmt / Einwände kommen noch aus Gräfelfing

Harmonische Bürgerversammlung im Inninger Haus der Vereine / Rund 100 Besucher

So gut wie keine Kritik gab es auf der Bürgerversammlung im Haus der Vereine in Inning. Mit lediglich drei Anfragen gaben sich die Bürger zufrieden.
Harmonische Bürgerversammlung im Inninger Haus der Vereine / Rund 100 Besucher

Feuerwehrhaus wird aufgepeppt

Das Feuerwehrgerätehaus platzt aus allen Nähten, entspricht zudem nicht mehr den Sicherheitsstandards sowie den Bestimmungen für Gesundheitsschutz der freiwilligen Helfer. So lautete das Fazit einer Untersuchung des Herrschinger Feuerwehrhauses im August 2007 durch den Bayerischen Unfallversicherungsverband. Seitdem überlegt der Gemeinderat nach einer Lösung, hat erst im vergangenen Jahr nach langem Hin und Her ein Konzept für den Um- und Ausbau der Hallen und Diensträume auf den Weg gebracht. Doch dann musste Herrsching eine millionenschwere Steuerrückerstattung leisten und einen Einbruch bei der Gewerbesteuer von rund 20 Prozent verkraften.
Feuerwehrhaus wird aufgepeppt

Neue Direktorin des Starnberger Amtsgerichts eingeführt

In feierlichem Rahmen ist die neue Direktorin des Amtsgerichts, Sibylle Fey, jüngst in ihr Amt eingeführt worden. Die 49-jährige Fey tritt die Nachfolge von Rolf Werlitz an, der von 1. April 2005 bis 31. Oktober 2009 an der Spitze der 70 Mitarbeiter zählenden Behörde gestanden war und nun in die Leitungsebene des Amtsgerichts München (über 1.300 Mitarbeiter) eintritt.
Neue Direktorin des Starnberger Amtsgerichts eingeführt