Argelsrieder Feld Erweiterung

Mehr Geld durch größeres Gewerbegebiet

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Um die noch freie Fläche (rotes Kreuz) soll das Gewerbegebiet Argelsrieder Feld erweitert werden.

Weßling – Skeptisch reagierte die Gemeinde Weßling stets, wenn es um die Ansiedlung von Gewerbe ging.

Dennoch ist mit dem Argelsrieder Feld im Ortsteil Oberpfaffenhofen ein Gewerbegebiet entstanden, das Vorbildcharakter hat. Nun soll es erweitert werden.Wer in soziale Projekte investieren will, muss sich auch um entsprechende Einnahmen kümmern, erklärt Weßlings Bürgermeister Michael Muther. Und dazu braucht man die Gewerbesteuern ansässiger Firmen. Als Glücksfall bezeichnet der Rathauschef, dass sich Kayer-Threde, ein international agierenden Unternehmen auf dem Sektor Raumfahrt-Technologie, für Weßling entschieden hat. Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr stattfinden. Der künftige Standort befindet sich auf der 25.000 Quadratmeter großen Wiese zwischen dem Betriebsgelände des DLR und den Parkplätzen des Sonderflughafen Oberpfaffenhofen.Des Weiteren steht die Erweiterung des Gewerbegebiets Argelsrieder Feld auf der Agenda, so Muther. Der Bebauungsplan ist bereits in Arbeit und soll ebenfalls heuer zum Abschluss kommen. „Wir brauchen künftig viel Geld. Unter anderem muss die Umgehungsstraße vorfinanziert werden.“ Dazu gehöre aber auch, dass man schon jetzt beginnen müsse, die Hauptstraße verkehrsberuhigt zu überplanen. „Die Menschen sollen wieder zu Fuß durch ein Weßlinger Zentrum gehen können ohne dass der Verkehr den Ort durchschneidet. Wichtig wird auch, dass sich wieder Läden an der Hauptstraße ansiedeln, damit die Kaufkraft nicht weiter abwandert. Jetzt fahren die Menschen lieber nach Gilching zum Einkaufen, als dass sie sich am Ort umschauen.“ Um aber die Umgehungsstraße auf den Weg zu bringen, müssen erst die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sein. Als Ziel setzte sich Muther bis Ende 2013. Dann erst können Anträge für staatliche Zuschüsse gestellt werden. „Unser Vorteil ist, dass die meisten Grundstücksbesitzer von einer Kanzlei vertreten werden. Die Gespräche verlaufen bisher sehr positiv.“ Noch ist die Finanzierung der Westumgehung nicht geklärt. Ein erster Vorschlag dazu will Muther in der nächsten Ratssitzung am Dienstag, 29. Januar, vorstellen. pop

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