Asylbewerber

Für den Fall der Fälle

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Inning/Landkreis – Bezüglich der weiteren Aufnahme von Asylbewerbern, hat das Landratsamt Starnberg in den vergangenen Wochen einen Notfallplan erarbeitet.

„Wenn die Bayernkaserne überläuft, dann muss der Landkreis das auffangen“, mutmaßte Vize-Landrat Georg Scheitz am vergangenen Mittwoch bei einem Pressegespräch. Und um dies zu ermöglichen, habe man sich für die Sporthallenlösung als Strategie entschlossen. Erster nun festgelegter Standort: Die Inninger Grundschulturnhalle. „Notfallplan bedeutet, auf die Schnelle 200 Personen zu verteilen“, sagte Scheitz. Wann die Asylberwerber kommen, sei jedoch noch unklar. „Das kann in zwei oder drei Wochen oder gar nicht sein.“ Um jedoch für den Ernstfall gerüstet zu sein habe man schon vor geraumer Zeit Kontakt mit der Gemeinde Inning aufgenommen und vom dortigen Bürgermeister Walter Bleimaier sowie dem Schulleiter positive Signale erhalten. „Wir haben im vergangenen Jahr schon dem Landratsamt größere Einrichtungen melden müssen“, so Bleimaier. „Der Anruf letzte Woche kam nicht überraschend.“ Um eine Anzahl von 200 Personen unterzubringen, ist eine Zwei- bis Dreifachturnhalle notwendig. „Und davon gibt es im Landkreis nicht so viele“, so Behördensprecher Stefan Diebl, der im übrigen die Bevölkerung darum bittet, mit Kleiderspenden auf gezielte Aufrufe des Landratsamtes zu warten. Für die Bevölkerung werden derzeit Informationen auf der Homepage des Landkreises zusammengestellt. „Und wenn der zeitliche Vorlauf reicht, wird es in Inning auch eine Informationsveranstaltung geben.“ Bis es soweit ist, geht der Betrieb in der Grundschulturnhalle regulär weiter. S. Berger

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