Auch später noch flexibel

Ein Kreisverkehr am B2-Knotenpunkt Maxhof – das findet die WPS (Wählergemeinschaft Pro Starnberg) die beste Lösung an dieser Stelle. In einem entsprechenden Antrag fordert die WPS den Ausbau als Kreisverkehr mit einer zweistreifigen Anlage. Am 31. Januar entscheidet der Stadtrat darüber.

Mit einer für 2025 prognostizierten Verkehrsdichte von 25.000 bis 30.000 Kfz/Tag entwickele sich der B2-Knotenpunkt am Maxhof zunehmend zu einem Verkehrs- und Unfallschwerpunkt, so die WPS. Mit dem planfestgestellten Tunnel, der geplanten Nordumfahrung zur A95 sowie dem kammerartigen Anschluss der Westuferstraße an die B2 „werden die Anforderungen an den Verkehrsknoten weiter wachsen“. Deshalb sei der dem Stadtrat im Dezember vorgestellte „zweistreifige Kreisel“ der Planung des Staatlichen Bauamtes Weilheim vorzuziehen. Die Straßenbaubehörde favorisiert an dieser Stelle eine linksgeführte „Trompete“ mit Ausrichtung Weilheim-Starnberg. Als Gründe führt die WPS geringere Unfallzahlen geringeren Flächenverbrauch – geringere Bau- und Betriebskosten an sowie eine verträglichere Anpassung an die Landschaft. Außerdem bleibe man mit einem Kreisel flexibler, sollten später einmal neue Ab- und Zufahrten im Osten nötig werden. „Mit dem Kreisel hat man einfach nachrüstbare Möglichkeiten zur Verkehrsleitung“, so WPS-Fraktionsvorsitzender Klaus Rieskamp. Doch für die WPS reicht der Kreisel alleine nicht aus. Sie fordert zusätzlich einen 100 Meter langen „Bypass“ zwischen den Staatstraßen „St 2563“ (von der Maisinger Schlucht kommend) und dem Südarm der B2 (Richtung Pöcking/Weilheim). Grund für die Forderung: Die prognostizierte Aufteilung des Verkehrs. Demnach werden wohl künftig zwei Drittel der Autofahrer in den Abendstunden nach Süden abbiegen, was wiederum zu längeren Staus führen dürfte. Entgegen der Meinung von Verkehrsgutachter Kurzak sieht die WPS „kein Verflechtungsproblem“, wenn zwei Spuren in beziehungsweise aus dem Kreisel führen. Sie glauben vielmehr, dass die Autofahrer das mit Hilfe entsprechender Markierungen „sicher beherrschen“ werden.

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