"Barriere:Zonen"

Ausstellung in Starnberg beschäftigt sich mit Leben und Überleben mit Behinderung weltweit

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Petra Veronika Seidel von der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen und Behindertenbeauftragter Maximilian Mayer freuen sich den Fotografen der Ausstellung Barriere:Zonen für einen Vortrag im Landratsamt begrüßen zu dürfen.

Starnberg – Wie leben und überleben Menschen mit Behinderung, deren Schicksal von Konflikten und Krieg geprägt ist? Dieser Frage geht die Fotoausstellung „Barriere:Zonen“, die im Landratsamt Starnberg noch bis Freitag, 22. Februar, zu sehen ist, nach. An diesem letzten Ausstellungstag berichtet der Fotograf der Ausstellung, Till Mayer, um 18 Uhr im Rahmen eines Vortrags von seiner Arbeit und den Bildern.

Till Mayer arbeitet seit vielen Jahren als Journalist und Fotograf eng mit Hilfsorganisationen in Kriegs- und Krisengebieten zusammen. Mayer richtet seinen Blick dabei auf Menschen mit Behinderung. Viele der in der Ausstellung Portraitierten wurden in ihrem alltäglichen Kampf für ein aufrechtes Leben von Handicap International unterstützt. In seiner Ausstellung portraitiert der Fotograf 16 Menschen aus verschiedenen Ländern, die aufgrund von kriegsbedingten Folgen mit einer Behinderung leben. Mit seinen Schwarz-weiß-Aufnahmen und begleitenden Texten erzählt Mayer einfühlsam die Geschichten der Menschen mit Behinderungen und ihrem täglichen Kampf um ein würdiges Leben. Viele Portraits machen Mut, andere stimmen traurig. Eines jedoch haben alle gemeinsam: Sie fordern Respekt. Für den letzten Abend der Ausstellung kommt der Fotograf ins Landratsamt, um von seiner Arbeit zu erzählen. Für sein humanitäres Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet. Bei behinderungsspezifischen individuellen Unterstützungsbedarf (Gebärdendolmetscher, Schriftdolmetscher) oder Fragen steht Maximilian Mayer unter Telefon 08151/148-682 oder per Mail an maximilian.mayer@LRA-starnberg.de zur Verfügung. „Barriere:Zonen“ ist eine cross-mediale Ausstellung des Fotografen Till Mayer in Zusammenarbeit mit Handicap International. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Landratsamtes Starnberg und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen ARGE Inklusionsbeirat. Handicap International wurde 1982 von zwei französischen Ärzten gegründet. Heute ist die internationale Hilfsorganisation in rund 60 Ländern mit etwa 350 Projekten der Prävention, Rehabilitation und Inklusion sowie in der Kampfmittelräumung und Risikoaufklärung im Einsatz. Außerdem setzt sich Handicap International für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein.

kb

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