Der Führerschein war dann auch futsch.

Autotransporter bleibt in Gilchinger Wohnstraße stecken

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Vor Kurzem verirrte sich ein Lkw, der eine teure Fracht an Bord hatte, in die Gilchinger Waldstraße. Anwohner meldeten den Vorfall, nachdem der Fahrer bereits mehrere Zäune touchiert hatte, weil er sein Fahrzeug wenden wollte.

Gilching - Zu einem außergewöhnlich lange dauernden Polizeieinsatz kam es unlängst in der Waldstraße in Gilching. Anwohner hatten die zuständigen Beamten verständigt, da ein Lkw mit Anhänger, der zwei hochwertige Fahrzeuge transportierte, sich offensichtlich in die Waldstraße verirrt hatte.

 Der Lkw konnte in der Straße nicht mehr weiterfahren und blieb einfach stehen, nachdem er bereits zwei Zäune aufgrund missglückter Fahrmanöver auf beiden Seiten der Straße touchiert hatte. Die verständigte Streife stellte bei der Überprüfung des Lkw-Fahrer fest, dass dieser gar nicht im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis "C1E" war, sondern nur die Fahrerlaubnis "C1C" für das von ihm gefahrene Gespann hatte. 

Daraufhin durfte sich der 56-jährige Fahrer aus Frankreich nicht mehr ans Steuer des Zugfahrzeugs setzen, um die blockierte Straße mit Polizeiunterstützung wieder frei zu machen. Glücklicherweise konnten die Polizisten durch entsprechende Kommunikation vor Ort einen 51-jährigen Handwerker ausfindig machen, der im Besitz der notwendigen Führerscheinklasse C1E war und sich spontan auch sofort bereit erklärte, das festgefahrene Gespann zurückzusetzen und anschließend ordnungsgemäß am Straßenrand zu parken. 

Nach über zwei Stunden war die Waldstraße schließlich wieder frei befahrbar. Der Fahrzeugschlüssel wurde anschließend sichergestellt und durch einen weiteren berechtigten Fahrer der Autortransportfirma aus Leinfelden noch in der Nacht bei der Germeringer Inspektion abgeholt. Gegen den 56-jährigen Lkw-Fahrer wird ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Von Kreisbote

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