Bis 28. Januar erfolgen Anrufe von L-Q-M

Awista lässt Bürger befragen

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Wie zufrieden sind Sie mit dem Abfallwirtschaftsverband Awista?

Landkreis – Seit dem 10. Januar lässt der Abfallwirtschaftsverband Starnberg Awista von dem professionellen Marktforschungsinstitut L-Q-M in Mainz eine Befragung im Landkreis durchführen. Die Personen werden willkürlich aus dem Telefonbuch ausgewählt. Das Gespräch dauert bis zu 13 Minuten, erklärte Peter Wiedemann, Geschäfts- und Werksleiter der Awista.

Wir möchten wissen, wie liebt der Starnberg seine Abfallwirtschaft“, lächelt er. Aber das alleine ist nicht der Grund. Wie der Werksleiter erklärte, macht auch die Digitalisierung vor dem Awista nicht halt. „Alle Welt bestellt per App im Internet. Wir wollen herausfinden, welche Dienstleistungen unsere Kunden wünschen“, sagt er. Ist das bisherige Geschäftsmodell noch zeitgemäß oder müssen Geschäftsprozesse angepasst werden? Es wäre vorstellbar, alles in die bereits bestehende App einzubauen. Die Frage ist aber, möchte das der Kunde? 

Einige Änderungen soll es aber geben. Vor allem was heute telefonisch oder nur per Formular geht, soll über das Internet geregelt werden können. Allerdings soll das „alte“ System beibehalten werden, denn wie Wiedemann erklärte: „Meine Eltern sind über 80 und arbeiten mit keiner App. Sie sind aber ebenso Kunden von uns.“

Keine Auskunft über persönliche Daten 

Bis zum 28. Januar werden Landkreisbürger eben von L-Q-M angerufen. 1000 Interviews werden geführt. „Die Bürger sollen wissen, dass von ihnen keine persönlichen Daten abgefragt werden“, so Wiedemann. Außerdem wird nicht nach der Anschrift, Kontodaten oder dem Familienstand gefragt. Lediglich die Wohnverhältnisse und die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen sind wichtig für die Umfrage.

Unter anderem will der Abfallwirtschaftsverband wissen, ob die Bürger mit den Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe oder dem Hol- und Bringdienst zufrieden sind. Offene Fragen werden gestellt und Wünsche sowie Verbesserungsvorschläge dürfen auch genannt werden. Die Anrufe folgen in der Regel zwischen 16 und 21 Uhr. Wiedemann appelliert: „Nehmen Sie sich Zeit für einen konkreten Bürgerdialog, dessen Ergebnisse in künftige Entscheidungen fließen werden.“

Von Alma Jazbec

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