Vor-Weihnachtsgeschäft boomt 

Bayerischer Einzelhandel: Großer Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern der Corona-Pandemie    

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Während der Versandhandel im Vor-Weihnachtsgeschäft gute Zahlen vorzuweisen hat, leiden Bekleidungsgeschäften unter der Pandemie (Symbolbild).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorliegenden ersten Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ berichtet, stieg der Umsatz im bayerischen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) im November 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 13,7 Prozent und preisbereinigt um 13,0 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten sank hingegen um 0,4 Prozent. – In den ersten elf Monaten 2020 wuchs der nominale Umsatz des Einzelhandels im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent (preisbereinigt: +6,3 Prozent), die Zahl der Beschäftigten verringerte sich um 0,3 Prozent. 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen ersten Ergebnissen der „Monatsstatistik im Einzelhandel“ mitteilt, wuchs der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im November 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 13,7 Prozent und real um 13,0 Prozent. Im Vergleich zum Oktober 2020 nahm der Umsatz um 6,3 Prozent zu. Die Zahl der Beschäftigten des Einzelhandels verringerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozent, davon sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigte um 0,7 Prozent und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent. Gegenüber dem Oktober 2020 nahm die Gesamtzahl der Beschäftigten um 0,4 Prozent zu. 

Im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ wuchs der Umsatz im November 2020 im Vergleich zum November 2019 nominal um 5,8 Prozent (real: +3,1 Prozent). Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ stieg der nominale Umsatz um 16,8 Prozent (real: +16,7 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im „Einzelhandel mit Lebensmitteln“ um 3,4 Prozent, im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ ging sie um 2,7 Prozent zurück.

Die höchsten Zuwächse unter den Wirtschaftsgruppen des Einzelhandels meldete im November 2020 der „sonstige Einzelhandel“ (nicht in Verkaufsräumen; einschl. dem „Versand- und Internet-Einzelhandel“) mit einem nominalen Umsatzzuwachs von 39,5 Prozent und einem realem Umsatzzuwachs von 38,6 Prozent. Zweistellige Umsatzzuwächse verbuchten auch der „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ mit einem nominalen Umsatzplus von 13,5 Prozent (real: +12,4 Prozent) sowie der „Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik“ (nominal: +10,6 Prozent; real: +12,2 Prozent). Deutlich unter dem Vorjahresstand lag der Umsatz des „Einzelhandels an Verkaufsständen und auf Märkten (nominal: -7,4 Prozent; real: -10,6 Prozent) sowie des „Einzelhandels mit sonstigen Gütern“ (einschl. des „Einzelhandels mit Bekleidung“, des „Einzelhandels mit Schuhen und Lederwaren“ sowie des „Einzelhandels mit Uhren und Schmuck“).

Der Umsatzrückgang des „Einzelhandels mit sonstigen Gütern“ zusammen betrug nominal 6,7 Prozent und real 7,2 Prozent. Von Januar bis November 2020 stieg der nominale Umsatz des bayerischen Einzelhandels gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent (real: +6,3 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich um 0,3 Prozent. 

Kreisbote

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