Gute Nachrichten für Verbraucher

Bayerisches Landesamt für Statistik vermeldet sinkende Preise auf dem Energiemarkt

Wer mit Öl heizt, muss bald draufzahlen.
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Die Verbraucherpreise auf dem Energiemarkt sind im Vergleich zum Vorjahr Ende 2020 gesunken, Verbraucher konnten somit beim Einkauf von billigere Preise erzielen (Symbolbild).

Region - Die Verbraucherpreise in Bayern sind im Vergleich zum Dezember des Vorjahres im Gesamtniveau um 0,3 Prozent gesunken. Wie bereits in den Monaten zuvor gab es vor allem am Energiemarkt deutliche Preisrückgänge.

So sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr bei Heizöl um 24,6 Prozent und bei Kraftstoffen um 11,1 Prozent. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, hätte die Inflationsrate bei 0,3 Prozent gelegen. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Dezember 2020 im Vergleich zum Vormonat insgesamt um 0,4 Prozent. Binnen Monatsfrist sind die Heizölpreise deutlich gestiegen (+17,3 Prozent) und auch für Kraftstoffe mussten die Verbraucher etwas mehr bezahlen (+2,5 Prozent). Während die Preise für Gemüse sanken (-1,9 Prozent), zeigte sich ein Preisanstieg bei Obst (+2,3 Prozent).  

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Dezember 2020 bei -0,3 Prozent. Dabei betrug die sogenannte Kerninflationsrate, also der Gesamtindex ohne Nahrungsmittel und Energie, 0,4 Prozent. 

Die Preise für Nahrungsmittel sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gestiegen. Während sich die Preise für Obst (+3,8 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,3 Prozent) deutlich erhöhten, war für Gemüse (-3,6 Prozent) eine spürbare Preissenkung zu verzeichnen. 

Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl (-24,6 Prozent) und Kraftstoffe (-11,1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr erheblich gesunken. Für Strom (+0,5 Prozent) mussten die Verbraucher hingegen leichte Preissteigerungen hinnehmen, während der Preis für Gas (-1,2 Prozent) binnen Jahresfrist gesunken ist. 

Die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten) verlief im Vergleich zum Gesamtindex überdurchschnittlich. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sie sich im Dezember um 1,3 Prozent. Bei einigen technischen Produkten waren im Dezember 2020 die Preise im Vergleich zum Vorjahr niedriger. So konnten die Verbraucher insbesondere Fernsehgeräte (-3,1 Prozent) und tragbare Computer (-2,9 Prozent) deutlich günstiger beziehen als 2019. Der Verbraucherpreisindex ist im Vergleich zum Vormonat November insgesamt leicht um 0,4 Prozent gestiegen. Binnen Monatsfrist gab es einen deutlichen Preisanstieg bei Heizöl (+17,3 Prozent), welcher sich in geringerem Ausmaß (+2,5 Prozent) auch bei Kraftstoffen zeigte. Die Preise für Nahrungsmittel sind im Vergleich zum November geringfügig gestiegen (+0,1 Prozent).

Kreisbote

 

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