„Kein Kind zurücklassen“

Bayerns Kultusminister Piazolo will Kontakt zwischen Schülern und Lehrkräften stärken - Wechselunterricht ab 1. Februar für bestimmte Klassen

Michael Piazolo (Freie Wähler), Kultusminister von Bayern, spricht auf der Pressekonferenz nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts.
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Kultusminister Michael Piazolo hat zu Coronazeiten viel zu tun.

Region - Bayerns Kultusminister Michael Piazolo betonte heute in einem Pressegespräch, dass auch während der Zeit des Distanzunterrichts kein Kind zurückgelassen werden darf.

„Nicht alle Kinder haben die gleichen Voraussetzungen und wir müssen dafür sorgen, dass deshalb die Schulen die gleichen Standards gewährleisten. Wir dürfen die Bildungsgerechtigkeit nicht aus dem Blick verlieren. Bei Schule geht es um mehr als um bloße Wissensvermittlung“, erklärte Piazolo. Deswegen sei es wichtig, dass die Lehrkräfte Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern halten und kontinuierlich Feedback geben. Wo dies nicht geschieht, geht die Schulaufsicht eventuellen Hinweisen gezielt nach. Das Kultusministerium hat entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen, etwa mit den rechtlichen Grundlagen für Distanzunterricht, dem pädagogischen Rahmenkonzept und der finanziellen Unterstützung der Schulaufwandsträger. 

Ferner bestätigte Minister Piazolo, dass ab dem 1. Februar 2021 für folgende Jahrgangsstufen Wechselunterricht stattfindet:
der Abiturjahrgang 2021 (Gymnasien und FOSBOS) sowie die Schülerinnen und Schüler an Berufsschulen, bei denen bis Ostern die Abschluss- bzw. Kammerprüfungen anstehen.

Kreisbote

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