Beamte haben viel geleistet

Trotz reduziertem Personal und entsprechend mehr Arbeit zeigte sich Klaus Frank, Chef der Polizeiinspektion Germering, zufrieden mit der Jahresbilanz 2008. „Das, was meine Beamten geleistet haben, kann sich sehen lassen“, sagte er bei der Vorstellung der Kriminalstatistik. Erstmals fand diePräsentation der Statistik im Sitzungssaal des Rathauses Germering statt.

„Ich finde es an der Zeit, auch mal die zuständigen Bürgermeister zur Jahresbilanz einzuladen“, sagte Klaus Frank. Aus Germering war Oberbürgermeister Andreas Haas, aus Gilching der stellvertretende Rathauschef Richard Schlammerl und aus Alling Vize Helmut Engel gekommen. Die Kriminalstatistik trug Polizeihauptkommissar Bernd Matuschek vor. „Es gibt erfreulicherweise einen hohen Rückgang der Gesamtstraftaten“, betonte er. Waren es 2007 noch 2.690 Straftaten innerhalb des Zuständigkeitsbereiches Gilching, Germering und Alling, gingen diese im Vorjahr auf 2.226 zurück. Die Aufklärungsquote gab Matuschek mit 52,1 Prozent an. „Die Statistik ist zwar zufrieden stellend aber noch ausbaufähig. Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen.“ Frank führte den Rückgang an Straftaten, insbesondere in der Gemeinde Gilching, auf mehr Präsenz der Polizei und auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zurück. Unter anderem mit der neuen Streetworkerin und den Betreibern der Diskothek Point. Außerdem sitzen einige der Rädelsführer bis zu zwei Jahren ein, was sich positiv auf die Gesamtsituation auswirkt, sagte Frank. „Es hat sich viel Positives getan in Gilching. Leider wurde der Eindruck, dass es auch weiterhin so friedlich zugehen wird, in der Freinacht widerlegt.“ Etliche Schlägereien rund ums Ortszentrum und am S-Bahnhof sorgten für eine unruhige Nacht. „Oft ist es reine Langeweile, dass zugeschlagen wird“, bedauerte Frank. Insgesamt wurden in Gilching im Vorjahr 677 (2007 waren es 868) Straftaten verübt. Die Aufklärungsquote lag bei 57,9 Prozent (47,6). Die Anzahl der Tatverdächtigen gab Matuschek mit 312 an. Wobei es sich bei der Hälfte der Täter um Einheimische handelt. Die häufigsten Delikte sind Diebstähle (222), darunter 48 Fahrraddiebstähle. Die Straßenkriminalität schlägt mit 199 Fällen zu Buche. Die Sachbeschädigungen gab Matuschek mit 142 an. Von 16 auf 25 gestiegen sind die Rauschgiftdelikte. Anteilig waren vier Prozent Kinder, 15,3 Prozent Jugendliche und 9,5 Prozent Heranwachsenden beteiligt.

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