Bei Eis und Schnee um den See

Beim Dreikönigsmarsch um den Starnberger See ist auch Lauflegende Brigitta Biermanski dabei

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Sie war eine der ersten im Ziel: Brigitta Biermanski hat schon an vielen Langstreckenmärschen teilgenommen. Jetzt ist sie einmal um den Starnberger See gelaufen – bei Eis und Schnee.

Starnberg – Wo gelaufen wird, ist sie meist dabei: Brigitta Biermanski hat schon bei vielen großen Langstreckenmärschen in allen Teilen der Welt teilgenommen. Jetzt ist die 70-jährige Wahl-Starnbergerin beim Dreikönigsmarsch um den Starnberger See gelaufen. Keine große Herausforderung für sie, aber...

„Das darf man nicht unterschätzen“, warnt Brigitta Biermanski vor der rund 50 Kilometer langen See-Umrundung. Auch wenn man bereits wie sie 100 und mehr Kilometer unter weitaus widrigeren Bedingungen marschiert ist, gelte es, mit der eigenen Kondition und den Kräften gut zu haushalten. Sie trainiert zwei Mal pro Woche zwei Kindergruppen beim TSV Starnberg und ist außerdem Trainerin bei „Lauf 10“ im BR. Den Organisator Manfred Karger kennt die Teilnehmerin des Everest Marathons, Western States 100 Miles 1998 und Mont Blanc-Laufs seit vielen Jahren. Der Augsburger hatte den Dreikönigsmarsch am vergangenen Samstag veranstaltet und Biermanski, die sich auch schon mal von Lissabon auf den Weg nach Moskau gemacht hatte, freute sich über den Event vor ihrer Haustür. 

Eis und Schnee - aber 93 Teilnehmer

93 Laufbegeisterte, die jüngste 17 Jahre, die älteste (Biermansik) 70 Jahre alt, die bis aus Mainz und Düsseldorf angereist waren, machten sich trotz Eis und Schnee um 8 Uhr auf den Weg in Richtung Ostufer. „Es war so trüb, dass wir den See nur hören konnten“, schildert sie. Erste Station war Ammerland, dort gab es an der Versorgungsstation Tee, Kaffee, einen Riegel und mehr. Erste Erschöpfungen waren vereinzelt bei den Mitläufern zu erkennen, trotz gutem Schuhwerk, Skiunterwäsche und Outdoor-Bekleidung steckte manch einem bereits die Kälte in den Knochen. Weiter ging es an das Südende des Sees, hinüber nach Bernried, Tutzing, Feldafing und Pöcking. Es fing an zu dämmern, die letzten Kilometer werden mühsam. 

Von den 93 Gestarteten kommen schließlich 50 im „Tutzinger Hof“ in Starnberg an. Dort gibt es Urkunden und die Runde isst zusammen zu Abend. „Wir müssen den Veranstaltern wie Manfred Karger danken, denn ohne sie und ihr Engagement könnten wir gar nicht laufen“, laut Brigitta Biermanskis Fazit.

Von Oliver Puls

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