"Eine Stütze für unsere Gesellschaft"

Beim Landfrauentag in Andechs sprach Ilse Aigner zum Thema "Das ist Heimat"

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Kreisbäuerin Anita Painhofer und Ilse Aigner, nun Ministerin für Bau, Wohnen und Verkehr, besuchte den Landfrauentag in Andechs und sprach zum Thema „Das ist Heimat“.

Andechs – Fesche Dirndl, sehr guter, hausgemachter Kuchen und verschiedenste handwerklich, regionale Besonderheiten präsentierten die Landfrauen beim Landfrauentag am Freitag im Florianstadl. Den Festvortrag hielt Ilse Aigner, nun Ministerin für Bau, Wohnen und Verkehr, zum Thema „Das ist Heimat“. Kreisbäuerin Anita Painhofer organisierte diesen Tag fast ein Jahr lang und war überglücklich über die vielen Besucherinnen.

Nach dem Festgottesdienst in der Klosterkirche Andechs, die von Pfarrer Franz von Lüninck zelebriert wurde, fanden sich so langsam alle Landfrauen im Florianstadl ein. Das Kuchebuffett war ein absoluter Hingucker und geschmacklich für jeden Gaumen das richtige dabei - egal ob Schoko-Sahne, Apfelkuchen oder Blechkuchen - es war nicht nur herrlich anzusehen. Da haben sich die Damen sehr viel Mühe gegeben. Viel Mühe gab sich auch der Landfrauenchor Starnberg, der nicht nur in der Kirche, sondern auch auf der Bühne seinen Auftritt hatte. Mit viel Beifall wurde ihm dafür gedankt.

Brauchtum und Tradition

Gegen 14 Uhr betrat Ilse Aigner mit großem Applaus den Saal. Dieser war sehr schön geschmückt - ganz im Zeichen des Frühlings. „Wir haben ihn nach Andechs gebracht, den Frühling“, begrüßte Kreisbäuerin Anita Painhofer ihre Damen und den einen oder anderen Herren aus der Wirtschaft und Lokalpolitik. „Wir haben heute ein sehr schönes Thema: Heimat. Und ich habe gleich an dich denken müssen, lieben Ilse. Ich bin dir sehr dankbar, dass du heute hierher zu uns gekommen bist“, so die Kreisbäuerin. Was ist Heimat? Für viele hat das mit Brauchtum und Tradition zu tun. „Deswegen haben wir den heutigen Tag mit einer Messe begonnen. Wir bäuerlichen Familien halten Brauchtum und Landschaft noch sehr hoch“, betonte Painhofer.

Aigner sprach beim Landfrauentag

Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec
Eindrücke vom Landfrauentag in Andechs. © Alma Jazbec

Vertrauensvorschuss für neue Ministerin 

Aigner, die nun wie sie sagte, zum vierten mal in eines neues Kabinett eingezogen ist, bedankte sich für die Einladung und bat um einen Vertrauensvorschuss für die neue Neue Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, die 40-jährige Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber aus Bad Reichenhall. „Ich bin heute gerne wieder hier und das neue Ministeramt für Bau, Wohnen und Verkehr hat auch viel mit Heimat zu tun“, fing Aigner ihren Vortrag an. Sie betonte, dass nicht jeder das Glück habe, in Bayern zu leben. „Die Seen, die Bergkulisse, unsere gepflegte Landschaft - und daran haben unsere Bauern, und auch Sie, liebe Landfrauen, dazu beigetragen. Sie bringen auch die Ernährung dem Menschen wieder näher, die Verantwortung Lebensmitteln gegenüber, Sie beteiligen sich an Festivitäten - Sie sind einfach unverzichtbar“, so Aigner.

Nach dem Vortrag las Andechs‘ Bürgermeisterin Anna Elisabeth Neppel noch ein selbst geschriebenes Gedicht: „Heimat ist die Sprache, die man spricht und versteht wie ein Gedicht.“ Zum Schluss bedankte sich noch Vize-Landrat Georg Scheitz für die Einladung: „Als erster Herr auf der Bühne, freue ich mich, dass ich hier stehen und das auch genießen darf. Landrat Karl Roth war ,sauba zwieda', dass er heute leider keine Zeit hatte. Sie sind eine Stütze für unsere Gesellschaft und mit großer Bewunderung sehe ich, wie Sie sich für Ihre Heimat einsetzen. Ich danke Ihnen dafür.“ 

Dieser Dank galt auch Anita Painhofer für die Organisation. Sie plant auch schon wieder, denn nach dem Landfrauentag ist vor dem Landfrauentag.

Von Alma Jazbec

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