Benedictus Krankenhaus

Benedictus Krankenhaus Tutzing baut die Versorgung von Herz- und Gefäßpatienten weiter aus

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Tutzing – „Wir sind froh, dass wir das Team aus Kempfenhausen für uns gewinnen konnten“, so Clemens Guth, Geschäftsführer des Tutzinger Benedictus Krankenhauses. „Die Kardiologie ist eine klasse Ergänzung zu unserem Gefäßzentrum.“

Leiter der zu Jahresbeginn neugegründeten Kardiologie ist Professor Jürgen Pache. Nach der Schließung der Schön Klinik in Kempfenhausen zum 30. November ist er zusammen mit seinem Team nach Tutzing gewechselt. „Wir haben ja letztes Jahr sehr aprupt erfahren, dass die Klinik geschlossen wird und in Tutzing ist es für uns eine excellente Chance, weiterzumachen“, so Pache. „Und diese Chance konnten wir nicht an uns vorbeiziehen lassen.“ Und so brachte der neue Chefarzt der Tutzinger Kardiologie auch sein schon in Kempfenhausen bewährtes Team mit: den leitenden Oberarzt Georg von Bodman, die beiden Oberärzte Corinna Böttiger und Tobias von Lukowicz sowie die Leiterin des Herzkatheterlabors Katharina Lang. Für den Ärztlichen Direktor Professor Rudolf Beisse ein großer Vorteil: „Es ist ein eingespieltes Team, dass von Null auf Hundert sofort starten konnte und wenn man ein breites medizinisches Spektrum auf hohem Niveau anbieten kann, dann ist das gut für die Bevölkerung.“ Mehr als 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzinfarkt - und das ist nur eine von vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für die Behandlung von Gefäßerkrankungen genießt das Benedictus Krankenhaus Tutzing bereits seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf. Gleichzeitig sei man sich dessen bewusst, dass eine gut funktionierende Kardiologie für einen Rundumversorger wie das Benedictus Krankenhaus auf kurz oder lang unumgänglich sei, so Geschäftsführer Simon Machnik. „Dass wir für unser neues Gefäß- und Herzzentrum ein renommiertes und komplett eingespieltes Team gewinnen konnten, ist wirklich fantastisch.“ Denn wo pro Minute zwischen drei und fünf Liter Blut durch den Körper gepumpt werden, komme es oft genug zu gravierenden Störungen. Tatsächlich handelt es sich in deutschen Krankenhäusern bei vier von zehn Diagnosen um Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in den häuslichen Praxen sogar bei der Hälfte. Insbesondere die koronaren Herzkrankheiten, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und die Herzinsuffizienz spielen dabei eine entscheidende Rolle. Dass für deren Diagnostik und Therapie nicht nur personell, sondern hinsichtlich der Ausstattung eine entsprechende Infrastruktur bereitgestellt werden konnte, schätzt auch Jürgen Pache sehr. „Für die optimale Therapie der koronaren Herzerkrankung, meist Folge einer Arteriosklerose und damit einer Verdickung der Gefäßwände, ist ein Herzkatheterlabor unverzichtbarer Bestandteil“, so Pache. „Ich spreche sicherlich für mein gesamtes Team, wenn ich sage, wie sehr ich mich auf die neue Aufgabe im Benedictus Krankenhaus freue.“S. Berger

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